Facharztausbildung/- Weiterbildung Dermatologie

Facharztausbildung Dermatologie

Approbatio → Facharztausbildung → Weiterbildung Dermatologie

Die Facharztausbildung Dermatologie gehört zweifelsohne zu einer der beliebtesten Fachrichtungen in der Medizin. Vor allem Ärztinnen interessieren sich für die Facharzt-Weiterbildung Dermatologie. Von 6.200 Fachärzten in dem Fachgebiet, besitzen 60% der Ärztinnen den Facharzttitel „Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten“.

Um ein Dermatologe bzw. eine Dermatologin zu werden, müssen Assistenzärzte ihre Facharztausbildung in dem Fachgebiet der Haut- und Geschlechtskrankheiten absolvieren. Innerhalb der Weiterbildung Dermatologie spezialisieren sich die Ärzte auf Erkrankungen der Haut, der Unterhaut einschließlich Faszien, der hautnahen Schleimhäute und der Hautanhangsgebilde sowie von Geschlechtskrankheiten. Im Folgenden erfahren Sie alles zur Facharzt-Weiterbildung Dermatologie.

Facharztausbildung Dermatologie

Approbatio → Facharztausbildung → Weiterbildung Dermatologie

Facharztausbildung Dermatologie: Das Fachgebiet

Das Fachgebiet Haut- und Geschlechtskrankheiten spezialisiert sich auf die Vorbeugung, Erkennung, konservative und operative Behandlung, die Nachsorge und Rehabilitation von Erkrankungen einschließlich der durch Immunreaktionen, Allergene und Pseudoallergene ausgelösten Krankheiten der Haut, der Unterhaut einschließlich Faszien, der hautnahen Schleimhäute und der Hautanhangsgebilde sowie von Geschlechtskrankheiten.

Wie viele Fachärzte arbeiten in der Dermatologie?

  • 6.205 berufstätige Ärztinnen und Ärzte, davon
    • 57% Ärztinnen (3.559)
    • 43% Ärzte (2.646)

Voraussetzungen der Facharztausbildung Dermatologie

Wer ein Facharzt für Dermatologie werden will, muss ein abgeschlossenes Medizinstudium sowie die dazugehörige Approbation als Arzt vorweisen. Sind diese Voraussetzungen erfüllt kann der angehende Assistenzarzt in einer Weiterbildungsstätte (z.B. Krankenhaus) seine Facharztausbildung Dermatologie beginnen. Nach der mehrjährigen Facharzt-Weiterbildung muss der angehende Dermatologe eine Facharztprüfung ablegen. Wird diese Facharztprüfung erfolgreich absolviert, wird dem Arzt der Titel „Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten “ erteilt.

9

Für die Facharztausbildung Dermatologie wird ein abgeschlossenes Medizinstudium sowie die Approbation als Arzt vorausgesetzt.

Facharztausbildung Dermatologie: Das Gehalt

Das monatliche Einkommen von Assistenzärzten variiert während der Facharztausbildung Dermatologie zwischen 4.694 Euro und 6.287 Euro. Hierbei orientiert sich das Gehalt an den jeweiligen Tarifverträgen des Arbeitgebers. Bei welchem Arbeitgeber Assistenzärzte am meisten verdienen und wie sie ihr Gehalt steigern können, können Sie hier nachlesen: Assistenzarzt Gehalt.

Dauer der Weiterbildung Dermatologie

Die Dauer der Facharztausbildung Dermatologie beläuft sich auf 60 Monate, also 5 Jahre. Dabei muss die Facharzt-Weiterbildung Dermatologie bei einem Weiterbildungsermächtigten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 6 Abs. 1 Satz 1 absolviert werden. Innerhalb der 60 Monate 

  • können zum Kompetenzerwerb bis zu 12 Monate Weiterbildung in anderen Gebieten erfolgen.

9

Die Facharztausbildung Dermatologie dauert in Vollzeit 5 Jahre. 

Weiterbildung Dermatologie

Weiterbildungsordnung der Facharztausbildung Dermatologie

Die Weiterbildungsordnung der Facharztausbildung Dermatologie unterscheidet zwischen:

  • Zu vermittelnden kognitiven Kompetenzen & Methodenkompetenzen (Kenntnisse)
  • Zu vermittelnden Handlungskompetenzen (Erfahrungen & Fertigkeiten)

Inhalte der Weiterbildung Dermatologie (Haut- und Geschlechtskrankheiten)

Übergreifende Inhalte der Facharzt-Weiterbildung Haut- und Geschlechtskrankheiten

  • Wesentliche Gesetze, Verordnungen und Richtlinien
  • Indikationsstellung und Interpretation gebietsbezogener histologischer und molekularbiologischer Untersuchungen
  • Prävalenz von Erkrankungen an der Haut, der Unterhaut einschließlich Faszien, der hautnahen Schleimhäute und der Hautanhangsgebilde sowie der Geschlechtskrankheiten
  • Berufsgenossenschaftliche Heilverfahren, Hautarztverfahren einschließlich Hautkrebsverfahren
  • Einleitung flankierender Maßnahmen bei psychogenen Symptomen, somato-psychischen und psychosomatischen Reaktionen und psychosozialen Aspekten im Zusammenhang mit Erkrankungen des Hautorgans und der Geschlechtsorgane
  • Wissenschaftlich begründete Gutachtenerstellung (Richtzahl: 5)
  • Teilnahme an dermatopathologischen Demonstrationen und Konferenzen (Richtzahl: 50)

Fachgebundene genetische Beratung

  • Grundlagen hereditärer und multifaktorieller Krankheitsbilder und Entwicklungsstörungen
  • Interpretation und Aussagekraft genetischer Untersuchungsergebnisse (Sensitivität, Spezifität, prädiktiver Wert)
  • Methodische, psychosoziale und ethische Aspekte der genetischen Beratung und Diagnostik einschließlich pharmakogenetischer Tests
  • Erkennung fachbezogener genetisch bedingter Krankheitsbilder oder Entwicklungsstörungen
  • Fachgebundene genetische Beratung bei diagnostischer und prädiktiver genetischer Untersuchung

Notfälle

  • Dermatologische Notfälle
  • Behandlung akuter dermatologischer Notfälle einschließlich anaphylaktischer Schock, Paravasat, Lyell-Syndrom/Toxische epidermale Nekrolyse (TEN)
  • Venerologische Notfälle
  • Behandlung und Sofortdiagnostik venerologischer Notfälle einschließlich mikroskopischer und on-siteTestverfahren

Infektionen

  • Infektionen und infektionsassoziierte Erkrankungen an Haut und hautnahen Schleimhäuten durch Bakterien einschließlich Mykobakterien, Viren, Mykosen, Parasitosen sowie sexuell übertragbare Infektionen (STI)-Manifestationen einschließlich HIV-Erkrankung und systemische Infektionen mit Beteiligung des Hautorgans
  • Tropendermatosen bei allen Hauttypen sowie in Tropen und Subtropen erworbene Hautinfektionen
  • Direkte und indirekte Immunfluoreszenz und molekulare diagnostische Verfahren für virale, bakterielle und mykologische Erreger
  • Prophylaxe von Infektionen des Hautorgans bzw. von sexuell übertragbaren Infektionen (STI)
  • Mykologische Diagnostik, Abnahme und Nativdiagnostik, Kultur mit Diagnostik, molekulare Diagnostik der Pilze (Richtzahl: 100)
  • Tuberkulinhauttest
  • Fluoreszenzmikroskopie für bakteriologische, mykologische und virale Untersuchungen sowie Dunkelfeldmikroskopie
  • Punktion, Spaltung und Ausräumung von Abszessen, Fisteln und Phlegmonen
  • Entnahme von Proben zur Erregerdiagnostik mittels verschiedener Techniken
  • In-vitro-Präparation von bakteriellen und parasitären Erregern, z. B. Grampräparat, Methylenblaufärbung, on-site-Tests
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation von Laboruntersuchungen, z. B. Treponema-PallidumHämagglutinations-Assay (TPHA), Venereal Disease Research Laboratory (VDRL)
  • Therapie bei HPV-Infektionen und anderen viralen Papillomen, z. B. Immuntherapie, Lasertherapie, Elektrokauterisation, Kryotherapie

Entzündungen

  • Entzündungen und Autoimmun- sowie autoinflammatorische Erkrankungen der Haut und an der Haut, der Hautanhangsgebilde und Unterhaut/Faszienregion sowie Grundlagen der Krankheitskomplexe, z. B. Psoriasis-, Ekzem-, Atopie-Komplex
  • Erstellung, Durchführung und Interpretation krankheitsbewertender Scores
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation der Antikörperdiagnostik bei Kollagenosen einschließlich Durchführung von Schnelltests
  • Immunabsorptionsverfahren
  • Melanozytentransplantation

Gefäßerkrankungen

  • Primäre und sekundäre entzündliche und nichtentzündliche Vaskulopathien, Fehlbildungen, primäre und sekundäre Lymphgefäßerkrankungen
  • Proktoskopien einschließlich Sklerosierung von Hämorrhoiden
  • Transplantation im Rahmen von Wundbehandlungen, z. B. epidermale und follikuläre Keratinozyten
  • Biochirurgie
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation von Gerinnungsdiagnostik, z. B. bei APC-Resistenz, Protein S- oder C-Mangel
  • Durchführung von Funktionstests und klinischen Thrombosetests
  • Konservative einschließlich physikalischer Therapien von Gefäßerkrankungen
  • Spezifische lokale und systemische Wundbehandlung einschließlich operativer Wundversorgung sowie Vakuumpumpenanwendung
  • Doppler-/Duplexsonographie peripherer Gefäße (200)
  • Phlebologische/vaskuläre Funktionsuntersuchungen (Richtzahl: 200), davon
    • Venenverschlussplethysmograhie
    • Lichtreflexionsrheographie
    • digitale Photoplethysmographie
    • Laserfluxmessungen
    • Infrarotmessungen
  • Indikationsstellung zur Lymphdrainage
  • Durchführung der apparativen intermittierenden Kompression
  • Medikamentöse, kryo-therapeutische und operative Behandlung von Hämangiomen einschließlich Laserverfahren
  • Phlebodynamometrie
  • Phlebologische Eingriffe am Unterschenkel, z. B. epifasziale Venen-Exhairese, Unterbindung insuffizienter Venae perforantes, Crossektomie, superfizielle Thrombektomie (Richtzahl: 50)

Systemerkrankungen

  • Manifestationen und Komplikationen systemischer Erkrankungen an Haut und Unterhaut, hautnahen Schleimhäuten sowie Hautadnexen, insbesondere bei Kollagenosen, genetischen und erworbenen bullösen Autoimmunerkrankungen
  • Behandlung von Hautveränderungen systemischer Erkrankungen sowie funktionelle, dermatopathologische und immunpathologische Diagnostik, Prophylaxe und Therapie am Hautorgan

Dermato-Pharmakologie

  • Neues Rezeptur-Formularium (NRF) und Magistralrezeptur
  • Haut-Wirkstoff-Beziehungen, Konstruktion von Vehikeln, Salben, Cremes, Lotionen sowie Resorption, Bioverfügbarkeit, Adsorption, Penetration und Toxizität
  • Anwendung von rehydrierenden, relipidisierenden Basisexterna, Glukokortikosteroiden, Biologika, Zytokinen, Chemotherapeutika, Immunsuppressiva, niedermolekularen Verbindungen (Smallmolecules) und systemischer Immunmodulation
  • Besonderheiten der kutanen Pharmakologie im Neugeborenen- und Kindesalter sowie im Senium

Allergien und Umwelt

  • Grundlagen der Typ I – IV-Reaktionen, Intoleranz und Pseudoallergien, Placeboreaktionen, Photobiologie sowie gebietsbezogene Toxikologie
  • Erkrankungen durch physikalische/chemische Einflüsse
  • Diagnostik und Therapie von Erkrankungen durch Hitze und Kälte, z. B. Verbrühungen und Verbrennungen sowie Mitbehandlung von Folgen höherer Verbrennungsgrade (Grad III)
  • Diagnostik, Prophylaxe und Therapie allergischer und umweltbedingter Erkrankungen mit Bezug zur Haut und den angrenzenden Schleimhäuten, z. B. Rhinokonjunktivitis allergica, Asthma, Ekzeme, Urticaria, Angioödem, akute und chronische Lichtschäden
  • Durchführung von Hauttestungen, insbesondere Reibetest, Scratchtest, Prick-und Intrakutantest, Greaves-Test sowie Epikutantest (Richtzahl: 250)
  • Durchführung unspezifischer und allergenvermittelter Provokations- und Karenztests sowie Erstellung des Therapieplans (Richtzahl: 50)
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation laborgestützter allergologischer Diagnostik, z. B. Carrier-Polymer System (CAP), Elisa, RadioAllergo-Sorbent-Test (RAST), BasophilenDegranulations-Test oder zellulärer AntigenStimulationstest (CAST)
  • Vorbeugung, Behandlung und Rehabilitation berufsbedingter Dermatosen
  • Hyposensibilisierung und spezifische Immuntherapien (Richtzahl: 25)
  • Photomedizinische Diagnostik- und Therapiemaßnahmen
  • Überwachung physikalischer, balneologischer, klimatologischer Therapiemaßnahmen (Richtzahl: 50)
  • Erkrankungen an der Haut und den Hautanhangsgebilden durch Hyper- oder Hypoalimentation einschließlich Mineral- und Vitaminmangelerscheinungen
  • Behandlung ernährungsbedingter Hautmanifestationen sowie diätetische Behandlung alimentärer Mangelerscheinungen
  • Behandlung von Komplikationen des Diabetes mellitus an der Haut und Unterhaut

Therapeutische Methoden

  • Topische und systemische Therapie des Hautorgans und angrenzender Schleimhäute
  • Lasertherapie, z. B. selektive Photothermolyse, Koagulation, Vaporisation, Ablation sowie Detätowierung
  • Physiko-chemische Therapie, nicht ionisierende Strahlenbehandlung sowie Photochemotherapie und extrakorporale Photochemoimmuntherapie
  • Wasserstrahlskalpell
  • Chemisches Peeling
  • Plasmatherapie

Hautadnexerkrankungen

  • Primäre und sekundäre entzündliche wie nichtentzündliche Erkrankungen der Talgdrüsen, Haare, Nägel, apokrinen und ekkrinen Drüsen
  • Hautadnexbezogene konservative und operative sowie physiko-chemische Diagnostik und Therapie einschließlich eletrokaustischer und Laserverfahren, insbesondere
    • Laserresurfacing
    • Microneedling
    • Trichogramm sowie digitales Phototrichogramm (Richtzahl: 25)
  • Schweiß-Sekretionsmessung einschließlich Gravimetrie, Botulinumtoxin A-Behandlung und axillärer Kürettage (Richtzahl: 10)

Tumorerkrankungen

  • Tumorgenesemechanismen und Grundlagen der gebietsbezogenen Tumortherapie
  • Benigne Neoplasien der Haut und Hautanhangsgebilde, der epifaszialen Gefäße, der Subcutis und des Hautimmunorgans
  • Maligne Neoplasien und Präkanzerosen der Haut, Übergangsschleimhäute und Hautanhangsgebilde der epifaszialen Gefäße, der Hautnerven, des Bindegewebes, der Unterhaut, der Faszie und des Hautimmunorgans, der kutanen Lymphome sowie der systemischen Absiedlungen in die Haut
  • Nävi und Hamartome in Assoziation mit Syndromen
  • Mitwirkung bei der systemischen Tumortherapie sowie der supportiven Therapie bei soliden Tumorerkrankungen der Facharztkompetenz
  • Operative Behandlung von Tumoren der Haut, Hautanhangsgebilde und der hautnahen Schleimhäute sowie von Metastasen viszeraler Herkunft
  • Konservative Therapie kutaner Lymphome
  • Intervention auf akute und verzögert verlaufende autoinflammatorische und autoimmune Reaktionen bei Immuntherapien
  • Nachsorge und Rehabilitation von Tumoren der Haut, Hautanhangsgebilde und der hautnahen Schleimhäute sowie kutaner Lymphome
  • Früherkennungsuntersuchungen
  • Exzision von benignen und malignen Tumoren einschließlich Fadenmarkierung (Richtzahl: 100)
  • Exzision von Nävuszellnävi und Hamartomen (Richtzahl: 150)
  • Lokale und regionale Lappenplastiken, auch unter Verwendung artifizieller Hautdehnungsverfahren
  • Mitwirkung bei Eingriffen höherer Schweregrade
  • Freie, allogene und Xenotransplantate mit autologen und in vivo gezüchteten Materialien (Richtzahl: 50)
  • Elektrokaustische Therapie einschließlich (Richtzahl: 50)
  • Elektrochemotherapie, Radiofrequenztherapie
  • Anästhesieverfahren, davon
    • Lokalanästhesien
    • Tumeszenzlokalanästhesie (Richtzahl: 20)
    • Regionalanästhesie (Richtzahl: 50)
  • Kryotherapeutische Verfahren (Richtzahl: 100)
  • Vorbeugung, Behandlung und Rehabilitation berufsbedingter Hauttumore
  • Regelmäßige Teilnahme an interdisziplinären Tumorkonferenzen
  • Basisbehandlung palliativmedizinisch zu versorgender Patienten

Funktionsdiagnostik und bildgebende Verfahren

  • Bildgebende und digitale Analyseverfahren
  • Telemedizinische Methoden
  • Durchführung und Interpretation der Dermatoskopie und transkutaner Bildgebungsverfahren (Richtzahl: 500)
  • Chromametrie
  • Lasermikroskopie am Nagelbett
  • Photobiologische Testungen mit UV-Strahlung und sichtbarer Strahlung
  • Physikalische Testmethoden für Wärme und Kälte, Druck- und Scherkräfte (Richtzahl: 25)
  • Grundlagen histopathologischer Färbetechniken und Immunhistochemie sowie der Molekularpathologie
  • Sonographie (A- und B- Modus) der Haut und Unterhaut, der hautnahen Lymphknoten bei Metastasen und Tumoren einschließlich Tumordickenmessung (Richtzahl: 250)
  • Biopsietechniken, z. B. Feinnadelbiopsie
  • Funktionelle Untersuchungen an der Haut, z. B. Corneo-/ pH-metrie, Sebumetrie, Cyanoacrylattechnik
  • Tangentiale Exzisionen
  • Splittechnik/Saugblasentechnik
  • Entnahme von Geweben zwecks humangenetischer, elektronenmikroskopischer und spektroskopischer Untersuchung (Richtzahl: 20)

Dermato-Endokrinologie und sexualmedizinische Aspekte

  • Endokrine Störungen der Haut und Hautanhangsgebilde sowie systemische Endokrinopathien mit Manifestation an der Haut und den Hautadnexen
  • Störung der Sexualtiät, Störung der Geschlechtsidentität und Störung infolge sexueller Traumatisierungen
  • Sexualanamnese
  • Diagnostik und konservative Therapie dermatoendokrinologischer Erkrankungen einschließlich metabolischem Syndrom, auch in interdisziplinärer Zusammenarbeit
  • Spermiogrammanalyse
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit bei endokrinen Störungen sowie Fertilitätstörungen und drohender Beeinträchtigung der Fertilität, z. B. vor onkologischer Therapie

Weiterbildung Dermatologie – Das Logbuch

Für die Weiterbildung Dermatologie ist das Ausbildungslogbuch ein verpflichtender Bestandteil im Rahmen der Facharztausbildung Dermatologie. In diesem Logbuch werden die erworbenen Weiterbildungsinhalte und erbrachten Leistungszahlen dokumentiert. Damit ein Arzt für die Facharztprüfung zum Facharzt für Dermatologie zugelassen wird, muss das Logbuch der Weiterbildung vollständig ausgefüllt bei der zuständigen Ärztekammer abgegeben werden. Das Muster-Logbuch kann hier heruntergeladen werden.

Facharztprüfung Dermatologie

Im Anschluss an die mehrjährige Facharztausbildung Dermatologie folgt die Facharztprüfung. Hierbei handelt es sich um eine nicht-öffentliche, mündliche Prüfung, die etwa 30-45 Minuten dauert. Innerhalb der Facharztprüfung wird der gesamte Inhalt der Facharzt-Weiterbildung Dermatologie geprüft. Besteht der Arzt in Weiterbildung seine Facharztprüfung, wird ihm eine Facharzturkunde ausgestellt. Mit dieser ist der Facharzt nun berechtigt sich als Vertragsarzt der gesetzlichen Krankenkassen mit einer eigenen Praxis niederzulassen.

Dermatologie Stellenangebote

Sie suchen nach passenden Stellenangeboten in der Dermatologie?

Sie wollen Facharzt für für Dermatologie werden und das Optimum aus Ihrer Karriere heraus holen?

Sie sind bereits ein Facharzt für Dermatologie und wollen einen weiteren Karriereschritt gehen, als Facharzt, Oberarzt oder Chefarzt?

Dann informieren und bewerben Sie sich über unsere Stellenangebote für Ärzte.

Approbatio unterstützt Sie sehr gerne und bringt Sie weiter!

Weiterbildungen für die Facharztausbildung Dermatologie

Nach der Facharztausbildung Dermatologie können die Fachärzte eine Zusatzbezeichnung erhalten. Hierfür müssen die Fachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten eine Zusatzweiterbildung absolvieren. In welchen spezifischen Fachgebieten sich Dermatologen fortbilden können sehen Sie hier:

A

B

D

E

F

H

I

K

M

N

P

R

S

Diese Fortbildungsmöglichkeiten können Assistenzärzte bereits nach 24 Monaten als Assistenzarzt in der Haut- und Geschlechtskrankheiten wahrnehmen:

Leon Pobuda

Leon Pobuda

Personalpsychologe (M.Sc.) & Geschäftsführer von Approbatio

Herr Pobuda studierte in Göttingen Psychologie mit den Schwerpunkten Personalpsychologie und Gesundheits- und Sportpsychologie. Innerhalb seiner wissenschaftlichen Arbeit erforscht er das Führungsverhalten von Ärzten. Hauptberuflich ist Herr Pobuda Geschäftsführer der Personalberatung für Ärzte „Approbatio“.

Quellen:

Bundesärztekammer (2018). (Muster-)Weiterbildungsordnung 2018.

Bundesärztekammer (2019). Ärztestatistik zum 31. Dezember 2019.