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Was macht ein Arbeitsmediziner? | Übersicht zum Beruf

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Was macht ein Arbeitsmediziner? Wie wird man Arbeitsmediziner? Was verdient man als Arbeitsmediziner? In diesem Artikel beantworten wir die oben genannten Fragen und gucken uns den Beruf des Arbeitsmediziners genauer an.

Der Arbeitsmediziner sorgt in erster Linie präventiv dafür, dass das Risiko für arbeitsbedingte Beschwerden und Erkrankungen minimal gehalten wird. Hierbei steht er den Arbeitgebern und Arbeitnehmern insbesondere bei Fragen zum medizinischen Arbeitsschutz zur Verfügung.

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Autor: Maximilian Köhler

Position: Spezialist E-Commerce

Aktualisiert: 25.04.2022

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Was ist ein Arbeitsmediziner? – Definition Arbeitsmedizin

Die Arbeitsmedizin ist ein Teilgebiet der Medizin, dass sich mit den Auswirkungen arbeitsbedingter Prozesse auf den Menschen beschäftigt. Das präventivmedizinische Fach umfasst damit die Wechselbeziehungen zwischen Arbeit und Gesundheit, Krankheiten, Gesundheitsförderung und Förderung der Leistungsfähigkeit.

Was macht ein Arbeitsmediziner? – Tätigkeiten

Der Arbeitsmediziner arbeitet in erster Linie präventiv und diagnostisch. Hierbei gehören besonders umwelt- und arbeitsbedingte Berufskrankheiten und Gesundheitsschäden zu seinem Aufgabengebiet. Insbesondere die ergonomische Arbeitsplatz- und Arbeitsprozessgestaltung gehört zu seinen wichtigsten Tätigkeiten. Auch die Integration von behinderten und chronisch kranken Menschen in den Arbeitsalltag gehört zum Tätigkeitsfeld des Facharztes für Arbeitsmedizin.
Doch was macht ein Arbeitsmediziner in seinem Berufsalltag? Zu den wichtigsten Tätigkeiten des Arbeitsmediziners gehören außerdem

 

  • Beurteilung der Arbeitsplatzverhältnisse: Um Gefahren am Arbeitsplatz zu eliminieren und die Arbeitsbedingungen zu verbessern, führt der Arbeitsmediziner standardisierte Befragungen zur Arbeitszufriedenheit, Verweildauer am Arbeitsplatz etc. durch.
  • Biomonitoring: Untersuchung von biologischem Material der Beschäftigten zur quantitativen Bestimmung von Gefahrstoffen
  • Arbeitsmedizinische Untersuchungen: Der Arbeitsmediziner untersucht die Beschäftigten hinsichtlich ihrer Sehschärfe, Ergometrie, Audiometrie, sowie ihrer allergologischen, dermatologischen, orthopädischen und neurologischen Hintergründen
  • Beobachtung des Arbeitsschutzes im Betrieb durch Begehung der Arbeitsstätten
  • Behandlung von medizinischen Notfällen im Betrieb
  • Beratung bei versicherungstechnischen Details
    Quelle

    Wie wird man Arbeitsmediziner? – Die Facharztausbildung

    Um Arbeitsmediziner zu werden müssen Ärzte eine spezifische Ausbildung absolvieren. Diese Ausbildung dauert 5 Jahre. Während dieser 5 Jahre 

    • müssen 24 Monate in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung abgeleistet werden
    • müssen 360 Stunden Kurs-Weiterbildung in Arbeitsmedizin/Betriebsmedizin abgeleistet werden

    Weitere Informationen zur Weiterbildung zum Arbeitsmediziner finden Sie hier

    Facharztausbildung Arbeitsmedizin

    Was verdient ein Arbeitsmediziner? – Gehalt

    Ein frisch gebackener Arbeitsmediziner kann in Deutschland mit einem monatlichen Gehalt von circa 3.500 Euro rechnen.
    Nach einigen Jahren bekommt ein Facharzt für Arbeitsmedizin dann im Durchschnitt um die 5.500 Euro monatlich.

    Maximilian Köhler

    Spezialist E-Commerce

    Nachdem Herr Köhler Wirtschaftsingeneurswesen an der Uni Hannover studierte beschloss er sich auf den Bereich E-Commerce zu spezialisieren.