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Der Internist – Facharzt für Innere Medizin

Internist

Was ist ein Internist? Per Definition ist ein Internist ein Facharzt für Innere Medizin. Fachärzte für Innere Medizin befassen sich mit der Diagnose, Behandlung und Prävention von inneren Erkrankungen. In diesem Artikel stellen wir Ihnen alle wichtigen Informationen zum Arzt für Innere Medizin übersichtlich vor. 

Internist

Autor: Maximilian Köhler

Position: Spezialist E-Commerce

Aktualisiert: 30.09.2021

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Was macht ein Internist? – Tätigkeitsbereich

Der Internist ist zuständig für die Diagnose, Behandlung und Prävention innerer Erkrankungen. Hierbei beweist sich der Internist als Allround-Arzt, da sein Aufgabengebiet so vielseitig ist. Er führt kleinere chirurgische Eingriffe selbst durch und arbeitet eng mit einer Vielzahl von weiteren Fachärzten zusammen. 

Diagnoseverfahren von einem Internisten

Für die Diagnostik stehen einem Internisten unterschiendliche Verfahren zur Verfügung. Zu den wichtigsten Methoden gehören:

Blutdruckmessung Mittels eines Blutdruckmessgerätes, dem sogenannten Sphygmomanometer misst der Internist den Blutdruck
Blutuntersuchung Der Internist entnimmt dem Patienten Blut über eine Vene und schickt es zur weiteren Untersuchung an ein Labor.
Lungenfunktionstest Bei chronischem Husten, oder Erkrankungen der Atemwege prüft der Internist die Funktion der Lunge in dem er die Atemluftmenge, sowie die Geschwindigkeit des Luftstroms misst.
Endoskopie Der Internist untersucht die Körperöffnungen des Patienten mit hilfe eines Endoskopes (schmales Metallrohr mit Kamera)
Proktoskopie (Enddarmspiegelung) Der Internist untersucht den After des Patienten mittels eines Proktoskops, zB. Bei Hämorrhoiden
Rektoskopie Der Internist untersucht den Mastdarm des Patienten mittels eines Proktoskops das über den After eingeführt wird, zB. Zur Früherkennung von Darmkrebs.
Elektrokardiogramm (EKG) Der Internist misst die Herzstromkurve des Patienten, zB. bei Herz- Kreislaufproblemen
Ultraschall (Sonographie) Untersuchung der inneren Organe mit Hilfe von Ultraschallwellen, zB. bei Schwangerschaftsuntersuchungen
Echokardiographie Ultraschalluntersuchung des Herzens
MRT Untersuchung Erzeugung von Schnittbildern des menschlichen Körpers mittels Magnetfelder und Radiowellen

Was behandelt ein Internist? – Krankheitsbilder

Wann sollte man einen Internisten aufsuchen? Typische Symptome bei denen Patienten einen Internisten kontaktieren sind Erkältungsbeschwerden, Atemnot, Magen- Darm-Beschwerden, Schlafstörungen und Bluthochdruck. Die Krankheitsbilder mit denen sich ein Facharzt für Innere Medizin befasst sind sehr breit gefächert. Im Folgenden stellen wir Ihnen die häufigsten Erkrankungen vor, die zum Aufgabengebiet des Internisten gehören:

 

Nieren- und Harnwegserkrankungen zB. Nierenentzündung, Nierenversagen, Nierensteine, Tumore, 
Lungen- und Atemwegserkrankungen zB. Akute Bronchitis, Lungenentzündung
Herz- und Kreislauferkrankungen zB. Herzinfarkt, Störung der Blutgefäße
Magen- Darm- Erkrankungen zB. Magen- Darm- Grippe, Infektion des Darmtraktes, Magenkrebs, Verdauungsprobleme
Gefäßerkrankungen zB. Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) oder Krampfadern
Hormon- und Stoffwechselerkrankungen zB. Schilddrüsenunterfunktion/überfunktion, Gicht, Diabetes
Binde- und Stützgewebe- Erkrankungen zB. Rheuma, Sklerose, Skorbut, Fibrose
Bluterkrankungen zB. Leukämie, Blutkrebs

Ausbildung zum Internisten

Um ein Internist zu werden, müssen Assistenzärzte eine Facharztweiterbildung in der Inneren Medizin absolvieren. Innerhalb der Weiterbildung Innere Medizin spezialisieren sich die Ärzte in Weiterbildung auf den Aufbau und die Funktion des Körpers sowie auf die akuten oder chronischen Erkrankungen von Organen wie Herz, Lunge, Nieren und Verdauung. Während der Assistenzarztzeit verdient ein Mediziner zwischen 4.693 Euro und 6.287 Euro. Die Vergütung richtet sich nach dem Tarif und ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.
Weitere Informationen zur Ausbildung zum Internisten gibt es hier:

Facharztausbildung

Was verdient ein Internist? – Gehalt 

Als Internist mit eigener niedergelassener Praxis kann man in Deutschland mit einem durchschnittlichen Reinertrag von 209.000 Euro pro Jahr rechnen. Diese Zahl ist abhängig von verschiedensten Faktoren, wie zum Beispiel dem Standort.

Als angestellter Facharzt für Innere Medizin verdient man in Deutschland durchschnittlich circa 6.800 Euro pro Monat. Als Einstiegsgehalt kann ein angestellter Internist mit ungefähr 5.900 Euro monatlich rechnen, mit wachsender Berufserfahrung kann die Vergütung allerdings auf bis zu 7.750 Euro ansteigen.

Quelle

Maximilian Köhler

Spezialist E-Commerce

Nachdem Herr Köhler Wirtschaftsingeneurswesen an der Uni Hannover studierte beschloss er sich auf den Bereich E-Commerce zu spezialisieren.