Rechtsschutzversicherung für Ärzte

Rechtsschutzversicherung Arzt

ÄrztevermittlungArzt Versicherung → Rechtsschutzversicherung Ärzte

Die Rechtsschutzversicherung für Ärzte wird immer relevanter. Karl-Otto Bergmann, Rechtsanwalt für Medizinrecht und Versicherungsrecht gibt zu bedenken, dass die Zahl der Gerichtsprozesse für Ärzte in den letzten 20 Jahren stark gestiegen ist. Im Laufe der Arztkarriere sind also immer mehr Ärzte erleichtert, wenn sie sich entsprechend abgesichert haben. Bei der Rechtsschutzversicherung gibt es unzählige Eventualitäten gegen die man sich versichern lassen kann. Letzten Endes kommt es aber auf die richtige Beratung an. Denn nicht jeder Rechtsschutz ist für Ärzte sinnvoll. Im Folgenden geben wir einen Überblick über das Thema Rechtsschutz für Ärzte.

Rechtsschutzversicherung Arzt

ÄrztevermittlungArzt Versicherung → Rechtsschutzversicherung Ärzte

Inhaltsverzeichnis

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Wann wird die Rechtsschutzversicherung für Ärzte benötigt?

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Welche Kosten übernimmt die Rechtsschutzversicherung für Ärzte?

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Arten von Rechtsschutzversicherungen

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Rechtsschutzversicherung für angestellte Ärzte

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Rechtsschutzversicherung für niedergelassene Ärzte

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Kosten einer Rechts­schutz­ver­si­cher­ung für Ärzte

Wichtige Themen für Ärzte

Diese Themen sind zusätzlich für Sie als Arzt, Ärztin und Medizin-Student wichtig:

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Kurzzusammenfassung

  • Das Risiko eines Rechts­streits ist für Ärzte relativ hoch. So kann es Konflikte mit Patienten, Behörden, Krankenhäusern oder Krankenkassen geben.
  • Die Rechtsschutzversicherung für Ärzte übernimmt in einem solchen Fall die Kosten für Anwälte, Prozesse oder Gutachten.
  • Dabei ist der Rechtsschutz für niedergelassene Ärzte umfangreicher als für angestellte Ärzte.
  • Praxisinhaber benötigen einen Rechtsschutz als Arbeitgeber und für ihre Praxis. Für angestellte Ärzte ist ein Arbeits­rechtschutz empfehlenswert.

Wann wird die Rechtsschutzversicherung für Ärzte benötigt?

Die Rechtsschutzversicherung für Ärzte zahlt sich über kurz oder lang aus. Denn Streit und Missverständnisse gibt es in verschiedenen Lebenslagen. Können diese auf Anhieb nicht geklärt werden ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein Anwalt eingeschaltet und eine Klärung des Sachverhaltes vor Gericht angestrebt wird. Häufig entstehen dabei hohe Kosten, die der Arzt ohne eine entsprechende Rechtsschutzversicherung selber begleichen muss. Mit der richtigen Absicherung ist für diesen Fall gesorgt und der Arzt kann dem Rechtsstreit gelassener entgegensehen. Denn in der Regel trägt die Rechtsschutzversicherung die Kosten für entstandene Rechtsstreitigkeiten. Somit rentiert sich eine Rechtsschutzversicherung immer dann, wenn der Arzt in einem Rechtsstreit involviert ist.

Ärzte haben ein hohes Risiko für einen Rechtsstreit 

Als Arzt schließt man eine Reihe von besonderen Vertrags- und Rechtsverhältnissen mit unterschiedlichen Parteien ab. Das Verhältnis mit jeder einzelnen Partei (z.B. jedem einzelnen Patienten) birgt die Gefahr in einem Rechtsstreit zu enden. Schnell kann es zu Meinungsverschiedenheiten kommen, vor allem bei der Vielzahl an Konfliktparteien:

⚡Patienten
⚡Krankenkassen
⚡Kassenärztliche Vereinigung
⚡Krankenhäuser
⚡Mitarbeiter
⚡Praxispersonal
⚡Vermieter der Praxisräume
⚡Lieferanten von Material und Ausstattung

Beispiel Rechtsschutzversicherung für Ärzte

Kündigung: Ein niedergelassener Arzt kündigt seinem ärztlichen Mitarbeiter, weil dieser unzuverlässig war und viele Fehler machte. Der Mitarbeiter geht gegen die Kündigung juristisch vor. Der Konflikt landet vor Gericht und es kommt zu einem Kündigungs­schutzprozess.  Die Rechtsschutzversicherung des niedergelassenen Arztes übernimmt das Kostenrisiko für den Praxisinhaber.

Auf der anderen Seite besitzt auch der ärztliche Mitarbeiter dem gekündigt wurde eine Arbeitsrechtschutzversicherung. Aus seiner Sicht ist die Kündigung ungerechtfertigt, weshalb es sich entschlossen hatte vor Gericht zu ziehen. Auch seine Kosten werden von der Versicherung übernommen.

Die Rechtsschutzversicherung muss sich nicht zwangsläufig an die berufliche Tätigkeit binden, sie kann auch in privaten Situationen hilfreich sein:

  • Nachbarschaftsstreitigkeiten
  • Mietrechtsstreit
  • Durchsetzung von Schmerzensgeldforderungen
  • Steuerrechtlichen Angelegenheiten vor Gericht
  • Streitigkeiten im Arbeitsrecht
  • Verkehrsunfällen
  • Vertragsstreitigkeiten z.B. Kaufverträge

Welche Kosten übernimmt die Rechtsschutzversicherung für Ärzte?

Je nach Leistungsumfang übernimmt die Rechtsschutzversicherung für Ärzte die Kosten für gesetzliche Anwaltsgebühren, Gerichtskosten, Zeugengelder, gerichtliche Sachverständigenhonorare sowie die Kosten des Gegners, sofern der Versicherte diese übernehmen muss.

Arten von Rechtsschutzversicherungen

Die Rechtsschutzversicherung für Ärzte kann aus verschiedenen Bausteinen bestehen, welche unterschiedliche Bereiche des privaten und beruflichen Handelns absichern. Zum Beispiel sind folgende Varianten von Rechtschutzversicherungen möglich:

  • Privatrechtsschutz
  • Berufsrechtsschutz
  • Verkehrsrechtsschutz
  • Spezial-Straf-Rechtsschutz
  • Rechtsschutz für Eigentümer und Mieter von Gebäuden/Wohnungen

Je nachdem welche Varianten für einen relevant sind, kann sich der Arzt ein individuelles „Rechtsschutzpaket“ zusammenstellen. Bei der Kombination verschiedener Rechtsschutzversicherungen kann der Versicherer oftmals einen Rabatt geben – nachfragen lohnt sich also.

Ärzte sind durch ihren Beruf sehr gefärdet in einen Rechtsstreit verwickelt zu werden. Mit der richtigen Rechtsschutzversicherung sind Ärzte aber bestens abgesichert!

Rechtsschutzsversicherung für Ärzte – Die Rolle der Anstellungsart

Bei der Rechtsschutzversicherung für Ärzte ist die Art der Anstellung zu beachten. Denn der Rechtsschutz von einem angestellten Arzt gestaltet sich anders, als der von einem niedergelassenen Arzt. Genauso sollte der Rechtsschutz an die ausgeübte Fachrichtung angepasst sein.

Rechtsschutzversicherung für angestellte Ärzte

Grundsätzlich ist man als angestellter Arzt in einer Arztpraxis oder einer Klinik vor Rechtsstreitigkeiten durch den Arbeitgeber geschützt. Jedoch gilt dieser Firmen­rechtsschutz nur für das Außenverhältnis. Also beispielsweise, wenn es Probleme mit Krankenkassen, Patienten oder Zulieferern gibt.

Das Innenverhältnis ist durch den Firmen­rechtsschutz nicht gedeckt. Juristische Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber oder Kollegen sind durch eine entsprechende Rechtsschutzversicherung also nicht geschützt. Im Falle einer unberechtigten MahnungKündigung oder bei strittigen Gehaltsfragen müsste ein Arzt also die Rechtskosten selbst bezahlen. Da Ärzte häufig in arbeitsrechtlichen Grauzonen arbeiten (z.B. Arbeitszeitgesetz), ist eine gute Rechtsschutzversicherung sehr wichtig.

Wichtige Themen für Ärzte

Diese Themen sind zusätzlich für Sie als Arzt, Ärztin und Medizin-Student wichtig:

Rechtsschutz­ bei Übernahme fachfremder Aufgaben

Im Laufe der Arztkarriere können angestellte Ärztinnen und Ärzte fachfremde Tätigkeiten übernehmen. Beispielsweise rotieren Assistenzärzte im Rahmen der Facharztausbildung, werden vorübergehend als Notarzt eingesetzt oder sogar als Gutachter benötigt. Weiterhin kann es vorkommen, dass angestellte Ärzte einer Praxis den niedergelassenen Arzt zeitweise vertreten müssen.

Eine gute Rechtsschutz­versicherung für Ärzte berücksichtigt eine solche die Dynamik des Arztberufes. Außerdem sollte es in der Rechtsschutz­versicherung eine Klausel geben, die einen dauerhaften Wechsel in die Niederlassung abdeckt. Somit wechselt automatisch der Tarif von einem angestellten Arzt hinzu einer Rechtsschutzversicherung für niedergelassene Ärzte.

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Rechtsschutzversicherung für niedergelassene Ärzte

Niedergelassene Ärzte sind nicht nur Ärzte, sondern auch Unternehmer. Als Unternehmer trägt der selbstständige Arzt die Verantwortung nicht nur für sich selbst, sondern auch für Patienten, Mitarbeiter sowie für die Ausstattung. Daher ist ein Rechtsschutz als Arbeitgeber unbedingt erforderlich. Denn mit den folgenden Szenarien muss sich ein niedergelassener Arzt zwangsläufig beschäftigen:

Patienten oder die Krankenkasse zahlen die Rechnung nicht.
Schaden durch Versagen der Technik.
Schadensersatzforderungen.
Streitigkeiten mit einem Mitarbeiter (z.B. Anfechtung einer Kündigung).

Dementsprechend benötigen Praxisinhaber eine Rechtsschutz­versicherung, die diese Besonderheit berücksichtigt. Für niedergelassene Ärzte sind folgende Inhalte einer Rechtsschutzversicherung besonders wichtig:

✓ Praxis-Vertrags-Rechtsschutz: Beispielsweise wichtig bei Konflikten mit Privatpatienten bezüglich der Rechnungsstellung bzw. Abrechnung der Behandlung.

✓ Sozial-Rechtsschutz: Beispielsweise äußerst relevant, wenn die Krankenkasse, dem Arzt eine für die Kasse nicht-wirtschaftliche Behandlung unterstellt.

Weiterhin kann ein spezieller Verkehrsrechtsschutz sinnvoll sein, wenn auf die Praxis Firmenfahrzeuge zugelassen sind. Mietet der Mediziner eine Praxis, so kann der Arzt auch über einen Immobilien­rechtsschutz nachdenken.

Obwohl niedergelassene Ärzte sich umfangreicher versichern müssen als angestellte Ärzte, ist nicht jeder Rechtsschutz sinnvoll. Durch eine professionelle und ehrliche Beratung erhalten Sie einen guten Überblick was Sie wirklich benötigen. 

Kosten einer Rechts­schutz­ver­si­cher­ung für Ärzte

Die Kosten einer Rechtsschutz­versicherung für Ärzte richtet sich nach dem gewünschten Umfang, der Selbstbeteiligung und der Deckungssumme. Grundsätzlich muss sich der Rechtsschutz nicht nur auf den Beruf beziehen. Der Rechtsschutzversicherung kann beispielsweise auch Privat oder für den Verkehr gelten. Hinsichtlich der beruflichen Absicherung benötigt ein niedergelassener Arzt ein umfangreicheres Versicherungspaket als ein angestellter Arzt. Bei einem selbständigen Arzt spielen u.a. folgende Faktoren eine Rolle bei der Berechnung der Kosten:

  • Größe der Praxis
  • Anzahl Mitarbeiter
  • Abgesicherte Rechtsgebiete
  • Jahresumsatz

Beispiel: Kosten für eine Rechtsschutzversicherung für niedergelassene Ärzte

Unternehmensgründung2002
PraxisartEinzelpraxis
Versicherte RisikenAllgemeiner Rechtsschutz, Arbeitsrechtsschutz, Immobilienrechtsschutz
Versicherte Personen1 Geschäftsführer, 4 Mitarbeiter
Jahresbeitrag539 € – 786 €

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