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Das Medizinstudium an einer Privatuni

Medizinstudium Privatuni

Das Medizinstudium an einer Privatuniversität ist eine mögliche Alternative für diejenigen, die ihren Traum vom Medizinstudium verwirklichen wollen, aber nicht den notwendigen NC haben. Die Konkurrenz für einen Studienplatz ist groß und das mehrjährige Warten bzw. der Umweg über eine Ausbildung kommt nicht für jeden infrage.

Medizinstudium Privatuni

Autor: Leon Pobuda

Position: Geschäftsführer von Approbatio

Aktualisiert: 11.07.2021

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Privatuni als Alternative für das Medizinstudium

Für das Medizinstudium gibt es jedes Jahr an einer staatlichen Universität ungefähr 9.660 freie Studienplätze. Jedoch gibt es ein großes Ungleichgewicht zwischen verfügbaren Studienplätzen und der Anzahl an Bewerbern. Ungefähr 950.000 Bewerbungen, inklusive Mehrfachbewerbungen, gehen bei der Stiftung für Hochschulzulassung pro Bewerbungsphase ein. Um die Chancen auf einen Studienplatz in der Medizin zu erhöhen besteht die Möglichkeit an einer privaten Universität zu studieren. Die Studienkosten für ein privates Medizinstudium sind jedoch deutlich teurer als an einer staatlichen Universität.

Privatuniversitäten für das Medizinstudium in Deutschland

Das Medizinstudium an einer Privatuniversität ist also eine echte Alternative. Derzeit gibt es 6 private Universitäten an denen ein Medizinstudium möglich ist. Zu den 6 Privatuniversitäten zählen die Uni Witten/Herdecke, die Kassel School of Medicine, der Asklepios Campus Hamburg, die MSH Medical School Hamburg, die Paracelsus Medizinische Privatuniversität Nürnberg und die Medizinische Hochschule Brandenburg.

Medizinstudium an einer Privatuni: Die Studiengebühren

Die Studiengebühren an einer medizinischen Privatuni liegen ungefähr zwischen 6.000 € und 11.500 € pro Semester. Da das Medizinstudium eine Regelstudienzeit von 12 Semestern hat, kostest das Medizinstudium insgesamt ungefähr 72.000 € bis 128.000 €.

Medizinstudium an einer Privatuni: Das Auswahlverfahren

„Ich kann das Geld für ein Medizinstudium an einer Privatuniversität zahlen, also bekomme ich einen Studienplatz!“ – FALSCH. Obwohl der NC beim Auswahlverfahren keine Rolle spielt heißt es nicht automatisch, dass jeder der zahlen kann auch angenommen wird. Aufgrund der hohen monetären Hürde gibt es zwar weniger Bewerber aber dennoch sind die Studienplätze begrenzt. Dementsprechend müssen auch die Privatuniversitäten selektieren. Für die Auswahl der Bewerber finden in der Regel Interviews statt, in denen u.a. die Motivation Medizin zu studieren im Mittelpunkt steht.

Leon Pobuda

Geschäftsführer von Approbatio
Personalpsychologe (M.Sc.)

Herr Pobuda studierte in Göttingen Psychologie mit den Schwerpunkten Personalpsychologie und Gesundheits- und Sportpsychologie. Innerhalb seiner wissenschaftlichen Arbeit erforscht er das Führungsverhalten von Ärzten. Hauptberuflich ist Herr Pobuda Geschäftsführer der Personalberatung für Ärzte „Approbatio“.