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Was macht ein Pharmakologe? | Übersicht zu Aufgaben & Beruf

Pharmakologe

Was macht ein Pharmakologe? Wie wird man Pharmakologe? Was verdient man als Pharmakologe? Dies sind die häufigsten Fragen die im Zusammenhang mit dem Facharzt für Pharmakologie genannt werden. Grund genug für uns in diesem Artikel einen genaueren Blick auf das Berufsfeld des Pharmakologen zu werfen

Pharmakologe

Autor: Maximilian Köhler

Position: Spezialist E-Commerce

Aktualisiert: 25.04.2022

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Was ist ein Pharmalologe? – Definition Pharmakologie

Die Pharmakologie ist ein medizinischer Fachbereich, der sich mit den Wechselwirkungen zwischen körperfremden Stoffen und dem Körper befasst. Da auch körpereigene Stoffe als Pharmaka eingesetzt werden können werden auch sie in der Pharmakologie betrachtet, sofern ihre Konzentration das normale physiologische Maß im Körper überschreitet. Ein Pharmakologe spielt also insbesondere im Bereich der Entwicklung neuer Medikamente eine wichtige Rolle.

Was macht ein Pharmakologe? – Tätigkeitsüberblick

Da sich die Bandbreite an Erkrankungen, mit denen sich ein Pharmakologe beschäftigt, über das komplette Spektrum der Krankheiten zieht, gibt es eine Menge über die Tätigkeiten des Facharztes Pharmakologie zu erzählen. Zu den wichtigsten Tätigkeiten mit denen sich ein Pharmakologe beschäftigt gehören unter anderem

  • Die Pharmakadynamik: Teilgebiet der Pharmakologie, das sich mit der Art der Arzneimittelwirkung auf den Körper, also den biochemischen und physiologischen Effekten auf den Organismus, beschäftigt.

  • Die Pharmakokinetik: Teilgebiet der Pharmakologie, das sich mit den Prozessen, denen ein Arzneimittel im Körper ausgesetzt ist, beschäftigt. Hierzu gehören insbesondere die Aufnahme des Pharmakas, die Verteilung im Körper, der biochemische Um-und Abbau und die Ausscheidung des Arzneistoffes.

  • Die Pharmakogenetik: Teilgebiet der Pharmakologie, dass sich mit der Erforschung von gewollten und ungewollten Einflüssen von Erbfaktoren auf die Arzneimittelwirkung beschäftigt. Hierbei spielen auch Gewöhnung und Abhängigkeit eine wichtige Rolle.

  • Arzneimittelstudien: Der Pharmakologe beschäftigt sich mit der Planung, Durchführung und Auswertung von Arzneimittelstudien. Hierfür nutzt er Hochleistungs- Screening Verfahren und computergesteuerte Maschinen, mit deren Hilfe er eine große Anzahl von Arzneimitteln testen kann.

  • Toxikologie: Der Pharmakologe diagnostiziert und behandelt vergiftungen und führt toxikologische Beratungen durch.

  • Erforschung neuer Stoffe: Das in den letzten Jahrzehnten gewonnene Wissen über molekulare Ursachen von Erkrankungen ermöglicht es dem Pharmakologen die Wirkung neuartiger molekularer Strukturen in Arzneimitteln voraussehen zu können.

Wie wird man Pharmakologe? – Die Facharztausbildung

Die Weiterbildung zum Facharzt Pharmakologie und Toxikologie dauert 5 Jahre. Innerhalb dieser 5 Jahre

  • können bis zu 18 Monate Weiterbildung zum Kompetenzerwerb in der Klinischen Pharmakologie erfolgen
  • können bis zu 12 Monate Weiterbildung zum Kompetenzerwerb in anderen Gebieten erfolgen

Weitere Informationen zur Weiterbildung zum Facharzt Pharmakologie und Toxikologie erhalten Sie hier

Facharztausbildung Pharmakologie und Toxikologie

Was verdient ein Pharmakologe? – Gehalt

Als Assistenzarzt Pharmakologie beträgt das Einstiegsgehalt in Deutschland monatlich etwa 4.600 Euro. Nach einigen Jahren der Weiterbildung steigt es auf bis zu 5.900 Euro monatlich an.

Als Facharzt für Pharmakologie verdient man in Deutschland durchschnittlich etwa 7.600 Euro im Monat. Dieses Gehalt richtet sich nach den jeweiligen Tarifverträgen und der Dauer der Anstellung und ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

Quelle Gehalt

Maximilian Köhler

Spezialist E-Commerce

Nachdem Herr Köhler Wirtschaftsingeneurswesen an der Uni Hannover studierte beschloss er sich auf den Bereich E-Commerce zu spezialisieren.