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Facharztausbildung / Weiterbildung Phoniatrie und Pädaudiologie

Facharztausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie

In Deutschland arbeiten ungefähr 150 Ärzte mit dem Facharzttitel „Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie“. Um diesen Titel zu erlangen, haben die Ärzte ihre Facharztausbildung in dem Fachgebiet Phoniatrie und Pädaudiologie absolviert. Innerhalb der Weiterbildung Phoniatrie und Pädaudiologie spezialisieren sich die Ärzte auf die Vorbeugung, Erkennung, konservative und operative Behandlung sowie Rehabilitation von krankheitsbedingten Störungen der peripheren und zentralen Hörfunktion, der Sprech- und Sprachfunktion, der Laut- und Schriftsprache, der Stimm-, Kau- und Schluckfunktion einschließlich psychosomatischer Begleiterkrankungen und musikermedizinischer Erkrankungen.

Um ein Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie zu werden, müssen Assistenzärzte ihre Facharztausbildung in diesem Fachgebiet absolvieren. Im Folgenden sind alle wichtigen Informationen zur Weiterbildung Phoniatrie und Pädaudiologie zusammengefasst. Beispielsweise die Voraussetzungen für die Facharztausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie oder die Inhalte der Weiterbildungsordnung.

Facharztausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie

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Autor: Leon Pobuda

Position: Geschäftsführer von Approbatio

Aktualisiert: 14.10.2021

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Facharztausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie – Das Fachgebiet

Das Fachgebiet Phoniatrie und Pädaudiologie spezialisiert sich auf die Vorbeugung, Erkennung, konservative und operative Behandlung sowie Rehabilitation von krankheitsbedingten Störungen der peripheren und zentralen Hörfunktion, der Sprech- und Sprachfunktion, der Laut- und Schriftsprache, der Stimm-, Kau- und Schluckfunktion einschließlich psychosomatischer Begleiterkrankungen und musikermedizinischer Erkrankungen.

Wie viele Fachärzte gibt es für das Phoniatrie und Pädaudiologie?

  • 144 berufstätige Ärztinnen und Ärzte, davon
    • 50% Ärztinnen (72)
    • 50% Ärzte (72)

Voraussetzungen der Weiterbildung Phoniatrie und Pädaudiologie

Als Voraussetzung für die Facharztausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie gilt der erfolgreiche Abschluss von einem Medizinstudium sowie die damit verbundene Approbation als Arzt. Durch die Approbation ist der Mediziner berechtigt den Titel „Arzt“ zu tragen. Im Anschluss beginnt der Mediziner als Assistenzarzt bzw. Arzt in Weiterbildung zu arbeiten und kann sich auf eine spezifische Facharztausbildung spezialisieren. Beispielsweise kann die Weiterbildung Phoniatrie und Pädaudiologie gewählt werden. Am Ende der mehrjährigen Facharztausbildung muss der Assistenzarzt eine Facharztprüfung ablegen. Wird diese bestanden, erlangt der Arzt den Facharzttitel „Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie“.

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Für die Facharztausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie wird ein abgeschlossenes Medizinstudium sowie die Approbation als Arzt vorausgesetzt.

Facharztausbildung in der Phoniatrie und Pädaudiologie

Facharztausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie: Das Gehalt

Assistenzärzte verdienen während ihrer Facharztausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie zwischen 4.694 Euro und 6.287 Euro. Hierbei orientiert sich das Gehalt an den jeweiligen Tarifverträgen des Arbeitgebers. Bei welchem Arbeitgeber Assistenzärzte am meisten verdienen und wie sie ihr Gehalt steigern können, können Sie hier nachlesen: Assistenzarzt Gehalt.

Dauer der Facharztausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie

Die Weiterbildungszeit in der Facharztausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie beträgt 60 Monate. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung Phoniatrie und Pädaudiologie wird der Facharzttitel in dem Fachgebiet erlangt.

Die Facharztausbildung muss bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 6, Abs. 1, Satz 1 der Musterweiterbildungsordnung absolviert werden. Innerhalb der 60 Monate:

  • können zum Kompetenzerwerb bis zu 12 Monate Weiterbildung in anderen Gebieten erfolgen

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Die Facharztausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie dauert in Vollzeit 5 Jahre. 

Weiterbildung Phoniatrie und Pädaudiologie

Weiterbildungsordnung der Facharztausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie

Die Weiterbildungsordnung der Facharztausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie unterscheidet zwischen:

  • Zu vermittelnden kognitiven Kompetenzen & Methodenkompetenzen (Kenntnisse)
  • Zu vermittelnden Handlungskompetenzen (Erfahrungen & Fertigkeiten)

Spezifische Inhalte der Facharztweiterbildung Phoniatrie und Pädaudiologie

Übergreifende Inhalte der Facharzt-Weiterbildung Phoniatrie und Pädaudiologie

  • Wesentliche Gesetze, Verordnungen und Richtlinien
  • Indikationsstellung und Anwendung von Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie (Richtzahl: 100)
  • Indikationsstellung und Anwendung von Hörhilfen, elektronischen Sprechhilfen und Hilfsmitteln für den Stimmersatz (Richtzahl: 100)
  • Wissenschaftlich begründete Gutachtenerstellung (Richtzahl: 5)
  • Berufsbedingte Erkrankungen von Stimme, Sprache, Sprechen, Schlucken und Gehör
  • Indikationsstellung und Überwachung physikalischer Therapiemaßnahmen (Richtzahl: 10)
  • Indikationsstellung zur enteralen und parenteralen Ernährung, Infusionstherapie
  • Mitwirkung an der Erstellung von Hilfs- und Förderplänen mit Bezug zu pädagogischen und/oder sozialpädiatrischen Maßnahmen
  • Einbindung und Beratung von Angehörigen und Bezugspersonen

Notfälle

  • Diagnostik und Therapie akuter Störungen, z. B.
    • kindliche Schwerhörigkeit
    • kindlicher Schwindel
    • Schluckstörung
    • Stimmverlust
  • Fremdkörperextraktion

Alters-/geschlechts-/kulturspezifische Erkrankungen

  • Sprachentwicklung in verschiedenen soziokulturellen Kontexten
  • Sprachentwicklungsdiagnostik bei mehrsprachig erzogenen Kindern sowie Beratung der Eltern
  • Diagnostik von Sprachstörungen bei Demenz
  • Behandlung von Stimmstörungen im Kindes- und Jugendalter einschließlich Störungen des Stimmwechsels
  • Diagnostik und Management bei Stimmstörungen einschließlich Untersuchung von Stimmleistung und -qualität bei professionell genutzten Stimmen sowie musikermedizinischer Aspekte (Richtzahl: 30)
  • Behandlung der Presbyphonie (Richtzahl: 30)
  • Behandlung der Presbyphagie (Richtzahl: 30)
  • Behandlung von Stimmstörungen bei Transsexualismus

Stimm- und Sprechatmungsstörungen

  • Organisch verursachte, funktionelle, hormonelle Stimmstörungen einschließlich neuromuskuläre sowie Stimmstörungen bei Dystonien
  • Videopharyngolaryngoskopie (Richtzahl: 100)
  • Quantitative Analyse der Stimmlippenschwingungen mittels digitaler Videostroboskopie und Elektroglottographie (Richtzahl: 200)
  • Instrumentelle Analysen des Stimm- und Sprachschalls im Frequenz-, Intensitäts- und Zeitbereich, Stimmfeldmessung (Richtzahl: 50)
  • Diagnostik der Stimmleistungsfähigkeit
  • Diagnostik zur Ermittlung der Qualität und des Heiserkeitsgrades einer Stimme (Richtzahl: 50)
  • Diagnostik der Phonationsatmung mit Bestimmung statischer und dynamischer  Lungenfunktionsparameter (Richtzahl: 50)
  • Diagnostik der Sprechatmung
  • Diagnostik bei glottischer und extraglottischer Hyper- und Hypofunktion
  • Stimmverlust bei Kopf-Hals-Tumoren, Kehlkopf(teil)resektionen und Kehlkopftraumata
  • Elektromyographie der an der Stimmgebung beteiligten Muskeln
  • Elektroneurographie und kortikale Magnetstimulation
  • Beurteilung betrieblicher Anforderungen an die Stimme, z. B. bei Lärmbelastung
  • Erstellung eines Therapieplans und Durchführung einer Therapieeinheit bei Stimmstörungen (Richtzahl: 5)
  • Behandlung von neuromuskulären Stimmkrankheiten und Schluckstörungen mit Anwendung von Botulinum-Toxinen an den Kehlkopfmuskeln
  • Eingriffe der Phonochirurgie, z. B. Stimmlippenaugmentation und -medialisierung, Aryknorpelreposition
  • Manualtherapie am Kehlkopf

Sprech- und Aussprachestörungen

  • Gaumenbefundung des orofazialen Systems bei Spaltbildungen, Gaumensegellähmungen, Gaumendefekten nach Operationen (Richtzahl: 50)
  • Interaktionsstörungen zwischen Artikulation, Mastikation und Deglutition einschließlich der durch die Zahnentwicklung bedingten Besonderheiten
  • Beurteilung der Nasalanz und Diagnostik von Nasalitätsstörungen (Richtzahl: 50)
  • Elektroakustische Untersuchung von Aussprachestörungen
  • Erstellung eines detaillierten Therapieplans und Durchführung einer Therapieeinheit bei Nasalitätsstörungen (Richtzahl: 5)

Sprachentwicklungsstörungen

  • Expressive, rezeptive und globale Sprachentwicklungsstörungen einschließlich Risikofaktoren und Komorbiditäten
  • Richtungsweisende Sprachentwicklungstests (Richtzahl: 100)
  • Standardisierte Sprachentwicklungstests, z. B. SET-K, HSET (Richtzahl: 25)
  • Prüfung der auditiven, visuellen, kinästhetischen und taktilen Verarbeitung und Wahrnehmung
  • Prüfung der orofazialen Sensomotorik (Richtzahl: 25)
  • Diagnostik der Grob- und Feinmotorik im Zusammenhang mit Sprachstörungen
  • Entwicklungs- und Intelligenztests
  • Erstellung eines detaillierten Therapieplans zur Sprach- und Sprechtherapie sowie Durchführung einer Therapieeinheit (Richtzahl: 5)

Störungen des Lesen- und Schreibenlernens

  • Lese- und Rechtschreibstörungen
  • Durchführung und Interpretation von Lesetests (Richtzahl: 20)
  • Durchführung und Interpretation von Rechtschreibtests (Richtzahl: 25)
  • Durchführung und Interpretation von Tests zur phonologischen Bewusstheit, von peripheren Hörtests und Tests der auditiven Verarbeitung und Wahrnehmung (Richtzahl: 20)

Laut- und Schriftsprachverlust

  • Neurogene Sprech- und Sprachstörungen nach Abschluss der Sprachentwicklung
  • Diagnostik des Hörvermögens, der Mimik, Motorik und Sensibilität des Mund- und Rachenraumes sowie des Kehlkopfes einschließlich der Hirnnervenfunktion (Richtzahl: 50)
  • Sprach- und Sprechtests zur Diagnostik von Sprachverlustsyndromen, z. B Aachener Aphasie-Test, Frenchay-Dysarthrie-Diagnostik (Richtzahl: 25)
  • Aphasie bei Kindern
  • Erstellung eines detaillierten Therapieplans bei Laut- und Schriftsprachverlust und Durchführung einer Therapieeinheit (Richtzahl: 5)

Redeunflüssigkeiten

  • Physiologische und entwicklungsbedingte Redeunflüssigkeiten einschließlich psychogenes Stottern
  • Redeunflüssigkeiten bei Menschen mit geistiger Behinderung
  • Diagnostik von Stottern und Poltern (Richtzahl: 20)
  • Elternberatung stotternder Kinder (Richtzahl: 20)
  • Erstellung eines detaillierten Therapieplans bei Redeunflüssigkeiten und Durchführung einer Therapieeinheit (Richtzahl: 2)
  • Direkte und indirekte Therapieverfahren, z. B. Non-Avoidance-Ansatz, Sprechmodifikation (Richtzahl: 20)
  • Beurteilung der kindlichen Kapazitäten und der Anforderungen an flüssiges Sprechen

Schluckstörungen

  • Abgrenzung von Fütterstörungen und Schluckstörungen bei Säuglingen und Kindern
  • Oropharyngeale, laryngeale und ösophageale Schluckstörungen, insbesondere bei neuromuskulären und geriatrischen Erkrankungen, Kopf-Hals-Tumoren, Langzeitbeatmung und in palliativmedizinischen Situationen
  • Schluckscreeningverfahren
  • Diagnostik der Grob-, Fein- und Mundmotorik im Zusammenhang schluckrelevanter oraler und laryngopharyngealer Strukturen
  • Endoskopische oder apparative Schluckuntersuchungen, z. B. Fiberendoskopische Evaluation des Schluckens (FEES) (Richtzahl: 100)
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation von radiologischen Schluckaufnahmen im bewegten Bild
  • Indikationsstellung für funktionelle und chirurgische Schlucktherapie
  • Indikationsstellung zur Tracheotomie, Versorgung mit Trachealkanülen und oralen sowie nasalen Gastroduodenalsonden
  • Beratung zu kompensatorischen und adaptativen Strategien und Hilfen zur Unterstützung des Essens und Trinkens
  • Erstellung eines detaillierten Therapieplans bei Schluckstörungen und Durchführung einer Therapieeinheit (Richtzahl: 10)
  • Indikationsstellung zu perkutaner endoskopischer Gastrostomie (PEG)

Hörstörungen bei Kindern

  • Schallleitungsschwerhörigkeiten, Schallempfindungsschwerhörigkeiten, kombinierte Schwerhörigkeiten, auditorische Synaptopathie/auditorische Neuropathie und auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS), Tinnitus
  • Ohrmikroskopie (Richtzahl: 100)
  • Diagnostik syndromaler und nicht-syndromaler Hörstörungen einschließlich Indikationsstellung zur weiterführenden interdisziplinären Behandlung und/oder zu interprofessionellen Förderkonzepten (Richtzahl: 20)
  • Hörschwellen-Bestimmung mit altersbezogenen reaktions-, verhaltens- und spielaudiometrischen Verfahren mit Konditionierung (Richtzahl: 50)
  • Altersbezogene Sprachaudiometrie mit offenen und geschlossenen Paradigmen (Richtzahl: 50)
  • Altersbezogene Impedanzmessungen (Richtzahl: 20)
  • Frequenzspezifische elektrische Reaktionsaudiometrie (ERA) mit Schlafauslösung (Richtzahl: 50)
  • Diagnostik zentraler Hörstörungen und auditiver Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (Richtzahl: 25)
  • Apparative Versorgung bei (sprach-)entwicklungsgestörten oder mehrfach behinderten Kindern
  • Versorgung mit konventionellen Hörsystemen und deren Evaluation (Richtzahl: 50)
  • Indikationsstellung zur Versorgung von Hörstörungen mittels operativer Verfahren, z. B. Cochlea-Implantation (Richtzahl: 10)
  • Signalverarbeitungsstrategien und Anpassalgorithmen bei konventionellen Hörsystemen und Zusatzgeräten
  • Parazentesen (Richtzahl: 20)
  • Einlage von Paukenröhrchen (Richtzahl: 20)
  • Indikationsstellung für Tympanoplastiken
  • Indikationsstellung für Übertragungsanlagen
  • Gebrauchsschulung von Hörsystemen

Prävention

  • Durchführung und Tracking des Neugeborenenhörscreenings mit automatischer Messung der transitorisch evozierten otoakustischen Emissionen (TEOAE) oder Automated Auditory Brainstem Response (AABR) (Richtzahl: 50)
  • Durchführung eines Sprachentwicklungsscreenings
  • Abgrenzung soziogener von medizinisch relevanten Sprachentwicklungsstörungen
  • Beratung zur Prophylaxe von Hör- und Sprachstörungen
  • Stimm- und Sprach-Eignungsuntersuchungen (Richtzahl: 20)
  • Beratung zu Stimmhygiene und Stimmfürsorge für stimm- und sprachintensive Berufe
  • Beratung zu präventiven Maßnahmen für den Erhalt der Musikergesundheit von Vokalisten und Instrumentalisten, Einfluss von ungünstigem Übeverhalten und Auftrittsängsten

Diagnostische Verfahren

  • Mikroskopische und endoskopische Untersuchungen, z. B Rhinoskopie, Sinuskopie, Nasopharyngoskopie, Laryngoskopie, Tracheoskopie, Ösophagoskopie (Richtzahl: 200)
  • Audiologische Untersuchungen, z. B. Tonschwellen-, Sprach- Hörfeldaudiometrie, Tinnitus-Diagnostik, elektrische Reaktionsaudiometrie (ERA), otoakustische Emissionen, Hörtests zur Diagnostik zentraler Hörstörungen sowie zur Hörgeräteversorgung (Richtzahl: 200)
  • Grundlagen funktioneller Störungen der Halswirbelsäule und der Kiefergelenke
  • Grundlagen hereditärer Krankheitsbilder
  • Indikationsstellung für eine humangenetische Beratung
  • Lokal- und Regionalanästhesie
  • Punktions- und Katheterisierungstechniken einschließlich der Gewinnung von Untersuchungsmaterial
  • Sonographische Untersuchungen der Gesichts- und Halsweichteile sowie der Nasennebenhöhlen
  • Doppler-/Duplex-Sonographien der extrakraniellen hirnversorgenden Gefäße
  • Neuro-otologische Untersuchungen
  • Allergiediagnostik mit kutanen (Prick-)Tests
  • Indikationsstellung und Interpretation allergologischer in-vitro Testverfahren
  • Indikationsstellung und Interpretation von Manometrie und pH-Metrie

Rehabilitation

  • Grundlagen der Rehabilitation bei Stimm-, Sprach-, Sprech-, Schluck- und Hörstörungen
  • Einleitung von Rehabilitationsmaßnahmen bei Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen
  • Rehabilitationsmaßnahmen, z. B. Basistherapie und Nachsorge nach Hörimplantat-Versorgung

Psychosomatische Grundlagen

  • Psychosomatische Funktionsstörungen der Stimme, des Sprechens, der Sprache, des Schluckens und des Hörens, der Hörreifung, -verarbeitung und -wahrnehmung
  • Verbale Interventionstechniken

Das Logbuch für die Facharztausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie

Für die Weiterbildung Phoniatrie und Pädaudiologie ist das Logbuch ein verpflichtender Bestandteil im Rahmen der Facharztausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie. In diesem Ausbildungslogbuch werden die erworbenen Weiterbildungsinhalte und erbrachten Leistungszahlen dokumentiert. Damit ein Arzt für die Facharztprüfung zum Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie zugelassen wird, muss das Logbuch der Weiterbildung vollständig ausgefüllt bei der zuständigen Ärztekammer abgegeben werden. Das Muster-Logbuch von der Bundesärztekammer Niedersachsen kann hier heruntergeladen werden.

Weiterbildungen für die Facharztausbildung Phoniatrieund Pädaudiologie

Nach der Facharztausbildung Phoniatrie und Pädaudiologie können die Fachärzte eine Zusatzbezeichnung erhalten. Hierfür müssen die Fachärzte für Phoniatrie und Pädaudiologie eine Zusatzweiterbildung absolvieren. In welchen spezifischen Fachgebieten sich Fachärzte für Phoniatrie und Pädaudiologie fortbilden können sehen Sie hier:

A

B

E

F

H

I

K

M

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P

R

S

Diese Fortbildungsmöglichkeiten können Assistenzärzte bereits nach 24 Monaten als Assistenzarzt in der Phoniatrie und Pädaudiologie wahrnehmen:

Leon Pobuda

Geschäftsführer von Approbatio
Personalpsychologe (M.Sc.)

Herr Pobuda studierte in Göttingen Psychologie mit den Schwerpunkten Personalpsychologie und Gesundheits- und Sportpsychologie. Innerhalb seiner wissenschaftlichen Arbeit erforscht er das Führungsverhalten von Ärzten. Hauptberuflich ist Herr Pobuda Geschäftsführer der Personalberatung für Ärzte „Approbatio“.

Quellen:

Bundesärztekammer (2018). (Muster-)Weiterbildungsordnung 2018.

Bundesärztekammer (2019). Ärztestatistik zum 31. Dezember 2019.