Facharztausbildung/- Weiterbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Facharztausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Approbatio → Facharztausbildung → Weiterbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

In Deutschland arbeiten ungefähr 6.500 Ärzte mit dem Facharzttitel „Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde“. Um diesen Titel zu erlangen haben die Ärzte ihre Facharztausbildung in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde absolviert.

Um ein Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde zu werden müssen Assistenzärzte ihre Facharztausbildung in diesem Fachgebiet absolvieren. Im Folgenden sind alle wichtigen Informationen zur Weiterbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde zusammengefasst. Beispielsweise die Voraussetzungen für die Facharztausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder die Inhalte der Weiterbildungsordnung.

Facharztausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Approbatio → Facharztausbildung → Weiterbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Facharztausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde: Das Fachgebiet

Das Fachgebiet der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde spezialisiert sich auf die Gesundheitsberatung, Vorbeugung, Erkennung, konservative und operative Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation von Erkrankungen, Verletzungen, Fehlbildungen, Formveränderungen und Tumoren des Ohres, der Nase, der Nasennebenhöhlen, der Orbita, der vorderen und seitlichen Schädelbasis, der Mundhöhle einschließlich der Lippe, des Pharynx und Larynx, der Trachea, des proximalen Ösophagus, der Kopfspeicheldrüsen sowie der Weichteile mit Lymphsystem von Kopf, Gesicht und Hals und von Funktionsstörungen der in diesem Bereich gelegenen Sinnesorgane und den ihnen zugeordneten Hirnnerven sowie von Schluck-, Stimm-, Sprach-, Sprech- und Hörstörungen. 

Wie viele Fachärzte gibt es für die Hals-Nasen-Ohrenheilkunde?

  • 6.501 berufstätige Ärztinnen und Ärzte, davon
    • 29% Ärztinnen (1.869)
    • 71% Ärzte (4.632)

Voraussetzungen für die Facharztausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Um die Facharztausbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde beginnen zu können, muss ein abgeschlossenes Medizinstudium sowie die dazugehörige Approbation als Arzt vorliegen. Sind diese Voraussetzungen erfüllt kann der angehende Assistenzarzt in einer Weiterbildungsstätte (z.B. Krankenhaus) seine Facharzt-Weiterbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde beginnen. Nach der mehrjährigen Facharztausbildung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde muss der angehende Internist eine Facharztprüfung ablegen. Wird diese Facharztprüfung erfolgreich absolviert, wird dem Arzt der Titel „Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde“ erteilt.

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Für die Facharztausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde wird ein abgeschlossenes Medizinstudium sowie die Approbation als Arzt vorausgesetzt.

Facharztausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde: Das Gehalt

Assistenzärzte verdienen während ihrer Facharztausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde zwischen 4.694 Euro und 6.287 Euro. Hierbei orientiert sich das Gehalt an den jeweiligen Tarifverträgen des Arbeitgebers. Bei welchem Arbeitgeber Assistenzärzte am meisten verdienen und wie sie ihr Gehalt steigern können, können Sie hier nachlesen: Assistenzarzt Gehalt.

Dauer der Weiterbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Die Dauer der Weiterbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde beläuft sich auf 60 Monate, also 5 Jahre. Dabei muss die Facharztausbildung bei einem Weiterbildungsermächtigten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 6 Abs. 1 Satz 1 absolviert werden. Innerhalb der 60 Monate 

  • können zum Kompetenzerwerb bis zu 12 Monate Weiterbildung in anderen Gebieten erfolgen.

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Die Facharztausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde dauert in Vollzeit 5 Jahre. 

Weiterbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Weiterbildungsordnung der Facharztausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Die Weiterbildungsordnung der Facharztausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde unterscheidet zwischen:

  • Zu vermittelnden kognitiven Kompetenzen & Methodenkompetenzen (Kenntnisse)
  • Zu vermittelnden Handlungskompetenzen (Erfahrungen & Fertigkeiten)

Inhalte der Weiterbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Übergreifende Inhalte der Facharzt-Weiterbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

  • Wesentliche Gesetze, Verordnungen und Richtlinien
  • Wissenschaftlich begründete Gutachtenerstellung (Richtzahl: 5)
  • Infusions-, Transfusions- und Blutersatztherapie
  • Lokal- und Regionalanästhesie
  • Punktions- und Katheterisierungstechniken

Notfälle

  • Gebietsbezogene Notfälle und Traumatologie
  • Durchführung von Notfallmaßnahmen, insbesondere Tamponadetechniken, Koagulationen, Fremdkörperextraktionen, Hämatomentlastungen
  • Mitbehandlung polytraumatisierter Patienten im interdisziplinären Team

Entzündungen

  • Behandlung von entzündlichen Erkrankungen sowie deren Folgen, insbesondere fortgeleiteter und rezidivierender Entzündungen sowie deren Sonderformen
  • Mitbehandlung bei Immun- und Autoimmunkrankheiten, insbesondere Granulomatosen, Kollagenosen und andere Bindegewebskrankheiten, Vaskulitiden

Alters- und geschlechtsspezifische Erkrankungen

  • Erregerbedingte Tropen- und Infektionskrankheiten
  • Diagnostik und Therapie von Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter, z. B. Hör- und Felsenbeinerkrankungen, Adenoidhyperplasie mit Folgeerkrankungen, Rhinosinusitiden, Larynx- und Trachealerkrankungen, Speicheldrüsenerkrankungen
  • Indikationsstellung zur apparativen Unterstützung schwerhöriger Kinder, Einleitung und Überwachung von Therapiemaßnahmen
  • Mitbehandlung der Mukoviszidose
  • Diagnostik und Therapie bei Erkrankungen im Alter, insbesondere Schwerhörigkeit, Schwindel, Stimmstörungen, Schluckstörungen einschließlich Zenkerdivertikel

Funktionelle Störungen

  • Diagnostik, konservative und operative Therapie funktioneller Störungen, insbesondere
    • des Hörens einschließlich Tinnitus, des Gleichgewichts und audiovisueller Wahrnehmungsstörungen
    • des Riechens und Schmeckens, der Atmung und anderer Hirnnerven sowie der Speicheldrüsen
  • Funktionsstörungen der Halswirbelsäule und der Kiefergelenke
  • Indikationsstellung zu logopädischer, physikalischer und psychosomatischer Therapie sowie deren Überwachung

Allergische und immunologische Erkrankungen sowie Umweltmedizin

  • Grundlagen der Typ I – IV-Reaktionen allergischer Erkrankungen
  • Diagnostik allergischer und pseudoallergischer Erkrankungen, insbesondere
    • kutane (Prick-)Tests, ggf. auch epi- und intrakutane Tests, unspezifische Tests, Provokationstests (Richtzahl: 200)
    • Interpretation von allergologischen in-vitro Testverfahren
  • Therapie allergischer und pseudoallergischer Erkrankungen einschließlich Erstellung eines Therapieplans, z. B. Karenz, medikamentöse Therapie, spezifische Immuntherapie (Richtzahl: 25)
  • Therapie der Anaphylaxie gemäß Schweregrad einschließlich des anaphylaktischen Schocks
  • Berufserkrankungen bedingt durch z. B. Lärm, Holz, Staub, Asbest
  • Prävention, Diagnostik und Therapie von Schädigungen durch Innenraum- und Außenluftschadstoffe, kanzerogene Substanzen und Lärm sowie toxische Substanzen und druck bzw. schallbedingte Traumata

Gebietsbezogene Psychosomatik

  • Psychogene Symptome, somatopsychische Reaktionen und psychosoziale Zusammenhänge
  • Gebietsbezogene psychosomatische Erkrankungen

Diagnostische Verfahren

  • Biopsien und Exzisionen von Hauttumoren und Hautveränderungen
  • Histologische, zytologische und mikrobiologische Probengewinnung
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation mikrobiologischer, chemischer und hämatologischer Untersuchungsverfahren
  • Elektrophysiologische Untersuchungen einschließlich Elektromyographie und Elektroneurographie
  • Mikroskopische und endoskopische Untersuchungsmethoden, insbesondere
    • Ohrmikroskopie und Ohrendoskopie, Rhinoskopie, Sinuskopie, Pharyngoskopie (Richtzahl: 100)
    • Laryngoskopie/Stroboskopie, TracheoBronchoskopie, Ösophagoskopie (Richtzahl: 100)
    • Dakryozystoskopie, Tubenendoskopie, Sialendoskopie (Richtzahl: 10)
  • Sonographische Untersuchungen, davon
    • Gesichts- und Halsweichteile (Richtzahl: 100)
    • Nasennebenhöhlen (Richtzahl: 100)
    • Schilddrüse (richtungsweisend)
    • Doppler-/Duplexsonographien der extrakraniellen hirnversorgenden Gefäße (Richtzahl: 200)
  • 3D-Röntgendiagnostik
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation weiterer bildgebender Verfahren
  • Grundlagen nuklearmedizinischer Verfahren
  • Ganzkörperplethysmographie
  • Audiologische Untersuchungsverfahren (Richtzahl: 200), insbesondere
    • Tonschwellen-, Sprach-, Hörfeldaudiometrie und Freifeldmessung
    • elektrische Reaktionsaudiometrie (ERA) und Diagnostik zentraler Hörstörungen
    • otoakustische Emissionen
    • Impedanzmessungen mit Stapediusreflexmessung
    • Tubenfunktionsprüfungen
  • Neugeborenenhörscreening und -tracking (Richtzahl: 20)
  • Manuelle Untersuchungen der Halswirbelsäule
  • Manometrie und pH-Metrie des Ösophagus
  • Hörgeräteversorgung und deren Überprüfung (Richtzahl: 20)
  • Neurootologische Untersuchungsverfahren Richtzahl: (200), insbesondere
    • Prüfung auf Spontan- und Provokationsnystagmus
    • Lage- und Lagerungsprüfung, insbesondere auf benignen paroxysmalen Lagerungsschwindel
    • vestibulär evozierte myogene Potenziale
    • experimentelle Nystagmusprovokation und Nystagmographie
    • spinovestibuläre, vestibulospinale und zentrale Tests
  • Kopf-Impulstest, Hals-Drehtest, VideoKopfimpulstest
    • Objektive Ventilationsprüfungen (Richtzahl: 20), z. B.
    • Rhinomanometrie
    • Spirometrie, Spirographie
  • Prüfungen von Riech- und Schmeckstörungen (Richtzahl: 10)
  • Sialometrie, Hirnnervenuntersuchung, Schluckdiagnostik, Tränensekretionsprüfung (Richtzahl: 20)

Gebietsbezogene Schmerzmedizin

  • Periphere Regionalanästhesien und Nervenblockaden zur perioperativen regionalen Schmerztherapie (Richtzahl: 50)
  • Pharmakologische und nicht-pharmakologische Schmerztherapie

Therapeutische Verfahren

  • Intratympanale Therapie (Richtzahl: 10)
  • Versorgung mit Trachealkanülen, Stimmprothesen (Richtzahl: 100)
  • Grundlagen alternativer Therapien einschließlich Akupunktur und Naturheilverfahren
  • Wundversorgung an der Haut
  • Operative Therapie einschließlich endoskopischer und mikroskopischer Techniken
    • an Ohr, Tuba auditiva, Felsenbein, Gehörgang, Ohrmuschel, z. B. Anlegeplastiken einschließlich Felsenbeinpräparationen, insbesondere Parazentesen/Paukendrainagen (Richtzahl: 50)
    • an Nase, Nasennebenhöhlen, ableitenden Tränenwegen, Orbita und Weichteilen des Gesichtsschädels, insbesondere Nasenseptumkorrekturen, Eingriffe an den Nasenmuscheln, der äußeren Nase, Infundibulotomien, Antroskopien, Polypektomien (Richtzahl: 100)
    • im Pharynx, insbesondere Adenotomien, Tonsillektomien/Tonsillotomien sowie der Mundhöhle einschließlich Lippen (Richtzahl: 100)
    • im Bereich des Kehlkopfes, insbesondere Eingriffe zur Stimmverbesserung und an der Luftröhre sowie Tracheotomien/Punktionstracheotomien und Eingriffe an den oberen Speisewegen (Richtzahl: 50)
    • am äußeren Hals (Richtzahl: 10)
    • Abszessdrainagen
    • an Speicheldrüsen und -ausführungsgängen, insbesondere an Glandula parotis/submandibularis/sublingualis (Richtzahl: 20)
    • bei schlafbezogenen Atmungsstörungen (Richtzahl: 10)
    • bei Nasengerüstfrakturen (Richtzahl: 20)
    • Lymphknotenexstirpationen (Richtzahl: 20)
  • Erste Assistenz bei Eingriffen höherer Schwierigkeitsgrade (100), z. B.:
    • Ohr-Operationen einschließlich aktiver implantierbarer Hörsysteme, insbesondere Operationen bei Fehl- und Missbildungen im äußeren Ohr und Mittelohr, sanierende Mittelohroperationen,      Tympanoplastikformen sowie an der Laterobasis
    • Mittelgesichtsfrakturen, Felsenbeinfrakturen und Verletzungen von Larynx, Trachea, oberem Ösophagus
    • in der Orbita und Periorbita
    • bei Empyem, Muko-Pyozelen
    • endonasale und extranasale Pansinusoperationen und Eingriffe an der frontalen Schädelbasis sowie an ableitenden Tränenwegen
    • Parotidektomie
    • Nervenrekonstruktionen oder mikrovaskuläre Anastomosen, Implantation von Nervenstimulatoren
  • Lasergestützte Behandlungsverfahren (Richtzahl: 20)
  • Versorgung mit gastroenteralen Sonden sowie Durchführung enteraler und parenteraler Ernährungstherapien (Richtzahl: 20)

Turmorerkrankungen

  • Grundlagen medikamentöser Tumortherapie sowie Strahlentherapie
  • Diagnostik und operative Therapie von Tumorerkrankungen einschließlich onkologischer Nachsorge
  • Basisbehandlung palliativmedizinisch zu versorgender Patienten
  • Mitwirkung bei der systemischen Tumortherapie sowie der supportiven Therapie bei soliden Tumorerkrankungen der Facharztkompetenz
  • Erste Assistenz bei großen tumorchirurgischen Operationen im Kopf-Hals-Bereich einschließlich Lymphsystem/Neck Dissection, Schilddrüse und rekonstruktiver Verfahren

Hereditäre Erkrankungen

  • Indikationsstellung zur humangenetischen Beratung
  • Behandlung dysontogenetischer Veränderungen, insbesondere an den Ohrmuscheln, bei lateralen und medianen Halszysten und Fisteln

Prävention und Rehabilitation

  • Prävention und Rehabilitation bei Hörstörungen von Kindern und Jugendlichen
  • Tauglichkeitsuntersuchungen
  • Beratung zu Mund- und Zahnhygiene
  • Sturzprophylaxe
  • Beratung zum Gehörschutz
  • Beratung im Rahmen der Suchtprävention und Entwöhnung
  • Rehabilitation nach Cochlear-Implantation
  • Indikationsstellung zur Stimmrehabilitation

Schlafbezogene Atemstörungen

  • Grundlagen der Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen, insbesondere Polysomnographien
  • Kardiorespiratorische Polygraphien (Richtzahl: 25)

Prävention und Rehabilitation

  • Prävention und Rehabilitation bei Hörstörungen von Kindern und Jugendlichen
  • Tauglichkeitsuntersuchungen
  • Beratung zu Mund- und Zahnhygiene
  • Sturzprophylaxe
  • Beratung zum Gehörschutz
  • Beratung im Rahmen der Suchtprävention und Entwöhnung
  • Rehabilitation nach Cochlear-Implantation
  • Indikationsstellung zur Stimmrehabilitation

Stimm-, Sprech- und Sprach- sowie Schluckstörungen

  • Grundlagen der Diagnostik und Therapie, insbesondere von
    • Schluckstörungen
    • funktionellen Stimmstörungen
    • Dysphonie einschließlich Dystonie, Aphonie und Mutationsstörungen
    • Dyslalie, Dysglossie und Rhinolalie
    • Dysarthrie, Aphasie, Apraxie und Ataxie
    • Redeflussstörungen
    • verzögerter Sprachentwicklung
  • Diagnostik von Schluckstörungen, insbesondere fiberendoskopische Schluckuntersuchung (FEES) und Interpretation radiologisch-bildmorphologischer Befunde (Richtzahl: 20)
  • Konservative und operative Therapieoptionen bei Schluckstörungen

Wiederherstellungschirurgie

  • Prinzipien der plastischen und Wiederherstellungschirurgie einschließlich der Verwendung von freien, gestielten und gefäßanastomosierten Lappen
  • Einsatz von Biomaterialien
  • Plastische Maßnahmen geringeren Schwierigkeitsgrades an Nase und Ohr (Richtzahl: 25), z. B.
    • Defektdeckungen
    • Nahlappenplastiken
    • Implantation von Biomaterialien

Weiterbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde – Das Logbuch

Für die Weiterbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde ist das Ausbildungslogbuch ein verpflichtender Bestandteil im Rahmen der Facharztausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. In diesem Logbuch werden die erworbenen Weiterbildungsinhalte und erbrachten Leistungszahlen dokumentiert. Damit ein Arzt für die Facharztprüfung zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde zugelassen wird, muss das Logbuch der Weiterbildung vollständig ausgefüllt bei der zuständigen Ärztekammer abgegeben werden. Das Muster-Logbuch kann hier heruntergeladen werden.

Facharztprüfung HNO

Die Facharztprüfung in der HNO ist die letzte Hürde auf dem Weg zum Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Hierbei handelt es sich um eine nicht-öffentliche, mündliche Prüfung, die etwa 30-45 Minuten dauert. Innerhalb der Facharztprüfung wird der gesamte Inhalt der Weiterbildung geprüft. Besteht der Arzt in Weiterbildung seine Facharztprüfung, wird ihm eine Facharzturkunde ausgestellt. Mit dieser ist der Facharzt nun berechtigt sich als Vertragsarzt der gesetzlichen Krankenkassen mit einer eigenen Praxis niederzulassen.

Stellenangebote Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

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Approbatio unterstützt Sie sehr gerne und bringt Sie weiter!

Weiterbildungen für die Facharztausbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Nach der Facharztausbildung Hals-Nasen- Ohrenheilkunde können die Fachärzte eine Zusatzbezeichnung erhalten. Hierfür müssen die Fachärzte für Hals-Nasen- Ohrenheilkunde eine Zusatzweiterbildung absolvieren. In welchen spezifischen Fachgebieten sich Fachärzte für Hals-Nasen- Ohrenheilkunde fortbilden können sehen Sie hier:

A

B

E

F

H

I

K

M

N

P

R

S

Diese Fortbildungsmöglichkeiten können Assistenzärzte bereits nach 24 Monaten als Assistenzarzt in der Hals-Nasen- Ohrenheilkunde wahrnehmen:

Leon Pobuda

Leon Pobuda

Personalpsychologe (M.Sc.) & Geschäftsführer von Approbatio

Herr Pobuda studierte in Göttingen Psychologie mit den Schwerpunkten Personalpsychologie und Gesundheits- und Sportpsychologie. Innerhalb seiner wissenschaftlichen Arbeit erforscht er das Führungsverhalten von Ärzten. Hauptberuflich ist Herr Pobuda Geschäftsführer der Personalberatung für Ärzte „Approbatio“.

Quellen:

Bundesärztekammer (2018). (Muster-)Weiterbildungsordnung 2018.

Bundesärztekammer (2019). Ärztestatistik zum 31. Dezember 2019.