Facharztausbildung/ Weiterbildung Endokrinologie und Diabetologie

Facharztausbildung Endokrinologie und Diabetologie

Approbatio → Facharztausbildung → Weiterbildung Endokrinologie und Diabetologie

Um den Facharzttitel: „Facharzt für Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie“ zu bekommen, muss der Assistenzarzt die Weiterbildung Endokrinologie und Diabetologie erfolgreich absolvieren. Diesbezüglich erfahren Sie hier alle wichtigen Informationen rund um die Facharztausbildung zum Facharzt für Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie: 

Facharztausbildung Endokrinologie und Diabetologie

Approbatio → Facharztausbildung → Weiterbildung Endokrinologie und Diabetologie

Weiterbildung Endokrinologie und Diabetologie: Das Fachgebiet

Bei der Endokrinologie und Diabetologie handelt es sich um eines von acht Teilgebieten der Inneren Medizin.

Das Weiterbildungsfach der Endokrinologie

Das Fachgebiet der Endokrinologie befasst sich mit der Lehre von der Morphologie und Funktion der Drüsen mit innerer Sekretion (Endokrine Drüsen) und der Hormone.

Das Weiterbildungsfach Diabetologie

Die medizinische Fachrichtung der Diabetologie spezialisiert sich auf die Behandlung des Diabetes mellitus. Außerdem behandeln Diabetologen Patienten mit Fettstoffwechselstörungen, Funktionsstörungen der Geschlechtsdrüsen, Adipositas und Erkrankungen der Hypophyse.

Krankheitsbilder in der Endokrinologie und Diabetologie 

  • Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 inkl. Metabolischem Syndrom
  • Seltenere Diabetesformen (Typ 3) wie z.B. MODY
  • Gestationsdiabetes
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Adipositas
  • Erkrankungen der Hirnanhangdrüse (Hypophyse)
  • Erkrankungen der Schilddrüse und der Nebenschilddrüsen
  • Erkrankungen des Knochenstoffwechsels/Osteoporose
  • Erkrankungen der Nebennieren
  • Erkrankungen der Geschlechtsdrüsen (Eierstock und Hoden) z.B. PCO-Syndrom
  • Erbliche Tumorerkrankungen endokriner Organe (Multiple endokrine Neoplasie, MEN)

Wie viele Fachärzte gibt es für die Endokrinologie und Diabetologie?

  • 175 berufstätige Ärztinnen und Ärzte, davon
    • 52% Ärztinnen (91)
    • 48% Ärzte (84)

Voraussetzungen für die Weiterbildung Endokrinologie und Diabetologie

Um die Weiterbildung zum Facharzt für Endokrinologie und Diabetologie beginnen zu können, muss ein abgeschlossenes Medizinstudium sowie die dazugehörige Approbation als Arzt vorliegen. Sind diese Voraussetzungen erfüllt kann der angehende Assistenzarzt in einer Weiterbildungsstätte (z.B. Krankenhaus) seine Facharztausbildung zum Facharzt Endokrinologie und Diabetologie beginnen. Nach der mehrjährigen Facharztausbildung zum Facharzt für Endokrinologie und Diabetologie muss der angehende Facharzt eine Facharztprüfung ablegen. Wird diese Facharztprüfung erfolgreich absolviert, wird dem Arzt der Titel „Facharzt für Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie“ erteilt.

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Für die Facharztausbildung Endokrinologie und Diabetologie wird ein abgeschlossenes Medizinstudium sowie die Approbation als Arzt vorausgesetzt.

Facharztausbildung  Diabetologie und Endokrinologie

Facharztausbildung Endokrinologie und Diabetologie: Das Gehalt

Assistenzärzte verdienen während ihrer Facharztausbildung Endokrinologie und Diabetologie zwischen 4.694 Euro und 6.287 Euro. Hierbei orientiert sich das Gehalt an den jeweiligen Tarifverträgen des Arbeitgebers. Bei welchem Arbeitgeber Assistenzärzte am meisten verdienen und wie sie ihr Gehalt steigern können, können Sie hier nachlesen: Assistenzarzt Gehalt.

Dauer der Weiterbildung Endokrinologie und Diabetologie

Die Dauer der Weiterbildung Endokrinologie und Diabetologie umfasst 72 Monate, also 6 Jahre. Dabei muss die Facharztausbildung bei einem Weiterbildungsermächtigten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 6 Abs. 1 Satz 1 absolviert werden. Innerhalb der 72 Monate können

  • 36 Monate in der stationären Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin
  • 36 Monate in Endokrinologie und Diabetologie, davon 
    • 6 Monate internistische Intensivmedizin, die auch während der Basisweiterbildung abgeleistet werden können 
    • können bis zu 18 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
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Die Facharztausbildung Endokrinologie und Diabetologie dauert in Vollzeit 6 Jahre. 

Weiterbildung Endokrinologie und Diabetologie

Weiterbildungsordnung der Facharztausbildung Endokrinologie und Diabetologie

Die Weiterbildungsordnung der Facharztausbildung Endokrinologie und Diabetologie unterscheidet zwischen:

  • Zu vermittelnden kognitiven Kompetenzen & Methodenkompetenzen (Kenntnisse)
  • Zu vermittelnden Handlungskompetenzen (Erfahrungen & Fertigkeiten)

Gemeinsame Inhalte der Facharzt-Weiterbildungen im Gebiet Innere Medizin 

Übergreifende Inhalte im Gebiet Innere Medizin

  • Wesentliche Gesetze, Verordnungen und Richtlinien 
  • Beratung bezüglich gesundheitsfördernder Lebensführung 
  • Schulung bei ernährungsbedingten Gesundheitsstörungen 
  • Begutachtung der Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit 
  • Begutachtung der Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsminderung 
  • Begutachtung der Pflegebedürftigkeit 
  • Beratung und Führung Suchtkranker sowie Suchtprävention 
  • Grundlagen der medikamentösen Tumortherapie 
  • Basisbehandlung palliativmedizinisch zu versorgender Patienten 
  • Beratung zu Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten einschließlich Organspende

Fachgebundene genetische Beratung

  • Grundlagen hereditärer und multifaktorieller Krankheitsbilder und Entwicklungsstörungen 
  • Interpretation und Aussagekraft genetischer Untersuchungsergebnisse (Sensitivität, Spezifität, prädiktiver Wert) 
  • Methodische, psychosoziale und ethische Aspekte der genetischen Beratung und Diagnostik einschließlich pharmakogenetischer Tests 
  • Erkennung fachbezogener genetisch bedingter Krankheitsbilder oder Entwicklungsstörungen 
  • Fachgebundene genetische Beratung bei diagnostischer und prädiktiver genetischer Untersuchung 

Notfall- und intensivmedizinische Maßnahmen im Gebiet Innere Medizin

  • Stufendiagnostik und Therapie bei akut einsetzenden Leitsymptomen, z. B. Dyspnoe, Thoraxschmerz, Bauchschmerz, passagere und persistierende Bewusstseinsstörungen, Fieber, Erbrechen, Durchfall 
  • Diagnostik und Therapie akuter und vital bedrohlicher Erkrankungen und Zustände, insbesondere 
    • respiratorische Insuffizienz
    • Schock
    • kardiale Insuffizienz
    • akutes Nierenversagen
    • sonstiges Ein- und Mehrorganversagen
    • Koma und Delir
    • Sepsis
    • Intoxikationen
  • Kardiopulmonale Reanimation
  • Intensivmedizinische Behandlung von Patienten mit Funktionsstörungen von mindestens zwei vitalen Organsystemen
  • Analgosedierung von intensivmedizinischen Patienten 
  • Atemunterstützende Maßnahmen bei intubierten und nicht-intubierten Patienten einschließlich Beatmungsentwöhnung bei langzeitbeatmeten Patienten 
  • Differenzierte Beatmungstechniken 
  • Therapie von Stoffwechselentgleisungen
  • Notfallsonographie
  • Notfallbronchoskopie
  • Passagere Schrittmacheranlage
  • Punktions- und Katheterisierungstechniken, insbesondere
    • zentralvenöse Zugänge
    • arterielle Gefäßzugänge
  • Endotracheale Intubation

Infektionen im Gebiet Innere Medizin

  • Meldepflichten gemäß Infektionsschutzgesetz 
  • Vorsorge und Behandlung häufiger Infektionskrankheiten 
  • Management bei therapieresistenten Erregern 

Funktionelle Störungen im Gebiet Innere Medizin

  • Basisbehandlung psychosomatischer Krankheitsbilder 
  • Krisenintervention unter Berücksichtigung psychosozialer Zusammenhänge

Diagnostische Verfahren im Gebiet Innere Medizin

  • Durchführung von ultraschallgestützten Punktionen bei Pleuraerguss und Aszites 
  • B-Modus-Sonographie der Schilddrüse Elektrokardiogramm Langzeit-Elektrokardiogramm Ergometrie 
  • Langzeitblutdruckmessung 
  • CW-, PW-, Duplex-, Farbduplex-Sonographie der Arterien und Venen 
  • B-Modus-Sonographie der peripheren Arterien und Venen 
  • B-Modus-Sonographie des Abdomens und Retroperitoneums einschließlich der Nieren und ableitender Harnwege (Richtzahl: 400)
  • Spirometrische Untersuchung der Lungenfunktion 
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation von Röntgen-Thorax-Untersuchungen 
  • Differentialdiagnosen atopischer Erkrankungen

Therapeutische Verfahren im Gebiet Innere Medizin

  • Durchführung von Entlastungspunktionen und Drainagen bei Pleuraerguss und Aszites 
  • Enterale und parenterale Ernährung einschließlich Sondentechnik mit Berechnung des Energie- und Nährstoffbedarfs sowie Erstellen eines Ernährungsplans 
  • Infusionstherapie
  • Transfusions- und Blutersatztherapie 

Angiologische Basisbehandlung

  • Weiterführende Diagnostik, Therapie und Rehabilitation der Erkrankungen von Arterien, Venen, Kapillaren und Lymphgefäßen 
  • Internistische Basisbehandlung von Erkrankungen von Arterien, Venen, Kapillaren und Lymphgefäßen 

Endokrinologische und diabetologische Basisbehandlung

  • Weiterführende Diagnostik, Therapie und Rehabilitation endokriner Erkrankungen einschließlich assoziierter Stoffwechselstörungen 
  • Internistische Basisbehandlung von endokrinen Erkrankungen einschließlich assoziierter Stoffwechselstörungen 
  • Behandlung des Diabetes mellitus 

Gastroenterologische Basisbehandlung

  • Weiterführende Diagnostik, Therapie und Rehabilitation der Krankheiten der Verdauungsorgane sowie der exokrinen Verdauungsdrüsen und ihrer Ableitungswege 
  • Internistische Basisbehandlung von Krankheiten der Verdauungsorgane sowie der exokrinen Verdauungsdrüsen und ihrer Ableitungswege 

Geriatrische Basisbehandlung

  • Spezielle geriatrische Behandlungsmöglichkeiten mit dem Ziel der Erhaltung und Wiederherstellung größtmöglicher Selbstständigkeit 
  • Behandlung von Erkrankungen und Behinderungen des höheren Lebensalters einschließlich interdisziplinärer Aspekte bei Multimorbidität 

Hämatologische und onkologische Basisbehandlung

  • Weiterführende Diagnostik, Therapie und Rehabilitation der Erkrankungen des Blutes, der blutbildenden und lymphatischen Organe, des Immunsystems, der Hämostase sowie von malignen Neoplasien 
  • Internistische Basisbehandlung von Erkrankungen des Blutes, der blutbildenden und lymphatischen Organe, des Immunsystems, der Hämostase sowie von malignen Neoplasien 

Kardiologische Basisbehandlung

  • Weiterführende Diagnostik, Therapie und Rehabilitation von Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufs 
  • Internistische Basisbehandlung von Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufs 

Nephrologische Basisbehandlung

  • Weiterführende Diagnostik, Therapie und Rehabilitation der akuten und chronischen Nierenkrankheiten sowie deren extrarenaler Komplikationen 
  • Internistische Basisbehandlung von akuten und chronischen Nierenkrankheiten sowie deren extrarenale Komplikationen

Pneumologische Basisbehandlung

  • Weiterführende Diagnostik, Therapie und Rehabilitation der Erkrankungen der Atemwege, der Lunge, des Lungenkreislaufs, des Mediastinum, der Pleura, der Atempumpe einschließlich schlafbezogener Atmungsstörungen sowie der extrapulmonalen Manifestationen pulmonaler Erkrankungen 
  • Internistische Basisbehandlung von Erkrankungen der Atemwege, der Lunge, des Lungenkreislaufs, des Mediastinum, der Pleura, der Atempumpe einschließlich schlafbezogener Atmungsstörungen sowie der extrapulmonalen Manifestationen pulmonaler Erkrankungen 
  • Grundlagen allergologischer Erkrankungen

Rheumatologische Basisbehandlung

  • Weiterführende Diagnostik, Therapie und Rehabilitation entzündlich-rheumatischer Systemerkrankungen sowie entzündlicher Erkrankungen des Bewegungsapparates 
  • Internistische Basisbehandlung von entzündlich- rheumatischen Systemerkrankungen sowie entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates

Spezifische Inhalte der Facharzt-Weiterbildung Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie

Endokrinologie und Diabetologie

  • Prävention, Differentialdiagnose, Therapieoptionen und Rehabilitation von endokrinologischen und Stoffwechselerkrankungen 
  • Transition im Kontext angeborener und im Kindesalter erworbener endokrinologischer und Stoffwechselerkrankungen 
  • Vorbeugung, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Knochenstoffwechsels, insbesondere Osteoporose, Osteomalazie und metabolische Knochenerkrankungen
    • Schilddrüse 
    • Hypophyse 
    • Nebennieren 
    • Nebenschilddrüse 
    • weibliche und männliche Gonaden 
    • endokrines Pankreas einschließlich Glucosestoffwechsel 
    • Endokrinium des Gastrointestinaltraktes und der Lunge 
  • Behandlung von Störungen des Fett- und Energiestoffwechsels 
  • Behandlung von endokrinen und neuroendokrinen Tumoren sowie von paraneoplastischen Hormonproduktionsstellen 
  • Behandlung endokriner Fertilitätsstörungen 
  • Behandlung von Malnutrition einschließlich endokriner Folgeerkrankungen 
  • Vorbeugung, Diagnostik und Therapie der Adipositas und ihrer Folgeerkrankungen einschließlich Indikation und Weiterbehandlung nach bariatrischer Chirurgie 
  • Endokrine Folgen von Essstörungen 
  • Molekulargenetische Diagnostik von benignen und malignen endokrinologischen Erkrankungen 
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation molekulargenetischer Untersuchungen
  • Behandlung von endokrinologischen Erkrankungen in der Schwangerschaft 
  • Einfluss des Lebensalters auf Endokrinium und Stoffwechsel 
  • Vorbeugung, Diagnostik und Therapie des Diabetes mellitus einschließlich der Komplikationen, diabetes-assoziierter Erkrankungen sowie sekundärer Diabetesformen, davon 
    • Mono- und Kombinationstherapien 
    • Insulintherapie, davon 
      • Therapie von Patienten mit Typ 1 Diabetes 
    • Therapie von Patienten mit Typ 2 Diabetes 
    • Therapie von Patienten mit diabetischem Fuß-Syndrom, auch in interdisziplinärer
      Zusammenarbeit (Richtzahl: 40)
    • Therapie in der Schwangerschaft (Richtzahl: 40) 
    • Therapie von Patienten mit Insulinpumpe und kontinuierlicher Glucosemessung (Richtzahl: 20)
  • Perioperatives oder periinterventionelles Diabetesmanagement 
  • Erstellung von Ernährungsplänen bei Patienten mit Typ 1 und Typ 2 Diabetes 
  • Durchführung strukturierter Schulungskurse für Typ 1 und Typ 2 Diabetiker mit und ohne Komplikationen, für schwangere Diabetikerinnen sowie Schulungen zur Hypoglykämiewahrnehmung und zu diabetes-assoziierten Erkrankungen 
  • Mitwirkung bei der interdisziplinären Behandlung bei diabetesassoziierten Folgeerkrankungen 
  • Diagnostik und Therapie des endokrin bedingten Hypertonus und dessen Folgen 
  • Durchführung strukturierter Schulungen für Patienten mit arterieller Hypertonie 
  • Durchführung strukturierter Schulungen für Patienten mit Erkrankungen der Nebenniere, der Hypophyse, mit endokrinen und neuroendokrinen Tumoren
  • B-Modus und Duplex-Sonographie der Schilddrüse Richtzahl: (Richtzahl: 150)  
  • B-Modus-Sonographie der Gesichts- und Halsweichteile einschließlich Nebenschilddrüsen Richtzahl: (Richtzahl: 100) 
  • B-Modus-Sonographie der männlichen Urogenitalorgane (Richtzahl: 200) 
  • Indikationsstellung und Durchführung der ultraschallgestützten Punktionen der Schilddrüse 
  • Indikation, Durchführung und Befunderstellung von Osteodensitometrien (Richtzahl: 50)
  • Indikation und Befundinterpretation weiterer bildgebender Verfahren 
  • Prinzipien der laborchemischen Präanalytik, Kontrolle von Testbedingungen, Validierung von Laborbefunden und Postanalytik, Plausibilitätskontrolle und Befunderstellung
  • Grundsätze des Labormanagements 
  • Durchführung instrumenteller und bioanalytischer Methoden, insbesondere Photometrie, Spektrometrie sowie immunochemische Verfahren, z. B. Immunoassays zur qualitativen und quantitativen Bestimmung von Hormonen, Substraten und Metaboliten, Enzymen, Rezeptoren und Antikörpern 
  • Stimulations- und Suppressionstests einschließlich nachfolgender Hormonmessung 
  • Mitwirkung bei venösen Stufenkathetern von endokrinen Organen einschließlich Interpretation 
  • Interdisziplinäre Indikationsstellung zu chirurgischen, strahlentherapeutischen und nuklearmedizinischen Behandlungsverfahren einschließlich der Nachsorge bei endokrinologischen und diabetologischen Erkrankungen 
  • Ernährungsberatung und Diätetik, sozialmedizinische Beratung, Planung und Durchführung von Rehabilitationsmaßnahmen sowie Langzeitbetreuung bei endokrinologischen und diabetologischen Erkrankungen 
  • Wissenschaftlich begründete Gutachtenerstellung Behandlung endokriner Notfälle 
  • Behandlung endokriner Notfälle 
  • Behandlung diabetologischer Notfälle einschließlich ketoazidotisches/hyperosmolares Koma und Hypoglykämie 
  • Vor- und Nachsorge von Hormon- und Stoffwechselstörungen bei organtransplantierten Patienten 

Strahlenschutz

  • Grundlagen der Strahlenbiologie und Strahlenphysik bei der Anwendung ionisierender Strahlen am Menschen 
  • Grundlagen des Strahlenschutzes beim Patienten und Personal einschließlich der Personalüberwachung und des baulichen und apparativen Strahlenschutzes 
  • Voraussetzungen zur Erlangung der erforderlichen Fachkunden im gesetzlich geregelten Strahlenschutz

Facharztausbildung Endokrinologie und Diabetologie – Das Logbuch

Für die Weiterbildung Endokrinologie und Diabetologie ist das Logbuch ein verpflichtender Bestandteil im Rahmen der Facharztausbildung Endokrinologie und Diabetologie. In diesem Ausbildungslogbuch werden die erworbenen Weiterbildungsinhalte und erbrachten Leistungszahlen dokumentiert. Damit ein Arzt für die Facharztprüfung zum Facharzt für Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie zugelassen wird, muss das Logbuch der Weiterbildung vollständig ausgefüllt bei der zuständigen Ärztekammer abgegeben werden. Das Muster-Logbuch kann hier heruntergeladen werden.

Facharztprüfung Endokrinologie und Diabetologie

Die Facharztprüfung in der Endokrinologie und Diabetologie ist die letzte Hürde auf dem Weg zum Facharzt für Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie. Hierbei handelt es sich um eine nicht-öffentliche, mündliche Prüfung, die etwa 30-45 Minuten dauert. Innerhalb der Facharztprüfung wird der gesamte Inhalt der Weiterbildung geprüft. Besteht der Arzt in Weiterbildung seine Facharztprüfung, wird ihm eine Facharzturkunde ausgestellt. Mit dieser ist der Facharzt nun berechtigt sich als Vertragsarzt der gesetzlichen Krankenkassen mit einer eigenen Praxis niederzulassen.

Stellenangebote Endokrinologie Diabetologie

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Weiterbildungen für die Facharztausbildung Endokrinologie und Diabetologie 

Nach der Facharztausbildung Endokrinologie und Diabetologie können die Fachärzte eine Zusatzbezeichnung erhalten. Hierfür müssen die Fachärzte für Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie eine Zusatzweiterbildung absolvieren. In welchen spezifischen Fachgebieten sich Fachärzte für Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie fortbilden können sehen Sie hier:

A

B

E

F

H

I

K

M

N

P

R

S

Diese Fortbildungsmöglichkeiten können Assistenzärzte bereits nach 24 Monaten als Assistenzarzt in der Endokrinologie und Diabetologie wahrnehmen:

Leon Pobuda

Leon Pobuda

Personalpsychologe (M.Sc.) & Geschäftsführer von Approbatio

Herr Pobuda studierte in Göttingen Psychologie mit den Schwerpunkten Personalpsychologie und Gesundheits- und Sportpsychologie. Innerhalb seiner wissenschaftlichen Arbeit erforscht er das Führungsverhalten von Ärzten. Hauptberuflich ist Herr Pobuda Geschäftsführer der Personalberatung für Ärzte „Approbatio“.

Quellen:

Bundesärztekammer (2018). (Muster-)Weiterbildungsordnung 2018.

Bundesärztekammer (2019). Ärztestatistik zum 31. Dezember 2019.